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Freitag, 12. Mai 2017

Vom Kugelfisch zum Elfchen

… und wer aufmerksam bei mir mitliest, wird nun meinen: “Hm, letztes Mal – und das ist schon länger her, waren es doch bereits 55 Kilo weniger”. Und genau DAS habe ich mich auch gefragt. Und hatte die letzten vier Wochen auch schon wieder das große P auf der Stirn. Panik wieder zuzunehmen – ich meine wie, wenn ich doch ganz normal (wie immer halt) weiteresse. Und siehe da, es waren dann auch tatsächlich 3 Kilo mehr. Ganz großes P!! Sofort entstanden ganz viele Fotos in meinem Kopf. Ich in den alten – viel zu großen Klamotten von früher. Und, was man Frau nun wirklich nicht tun sollte, sich jeden Tag auf die Waage stellen. Dass dann aber nicht nur morgens, nein auch Abends wurde die Waage von mir “bevölkert”. Es gibt ein ganz einfache Erklärung dafür, mehr Bewegung – mehr Muskeln. Und genau was tun diese Muskeln? Sie wiegen natürlich etwas – ergo kann sich da beim Gewicht nicht wirklich etwas tun.

🐋 Wohnzelte sind out, nun sind es die Skinny Jeans


Dass die Hosen aber weiterhin größer werden, dass das Shirt langsam einem Wohnzelt gleicht usw. dass fiel mir irgendwie gar nicht auf.  Und überhaupt macht der Kopf eh, was er will. Weiterhin komme ich oftmals mit Klamotten zu Hause, in die ich im Leben nicht mehr rein passe. Also führt mich meist mein Weg wieder zurück um alles umzutauschen. Gab es dort früher eher NICHT dass Richtige für mich – nämlich große “Zeltgrößen”, so gibt es diese aber heute in Massen. Ihr merkt, Augen kaufen auch mit ein – es muss nicht nur gut aussehen, sondern auch praktisch sein und passen. Mit diesen “gefühlten” Barbiegrößen komme ich noch immer nicht wirklich klar. Aber ich habe Gott sei Dank mittlerweile ganz viele – und total nette Mädels – kennen gelernt, die mich oftmals wieder auf den richtigen Weg zurück schubsen. Schön zu sehen, dass man gemocht wird. Was ja auch (bei mir) nicht immer der Fall war.

Steckt nicht in Jedem von uns ein kleiner Teufel - und was hängt da oben übrigens an der Decke? :D

💃 Ein paar Kilo weniger wären aber noch nett


Nichtsdestotrotz, runter sollen noch etwa 20 Kilo – dass Ganze gerne bis zum Ende des Jahres – man Frau ist ja nicht geduldig. Ich könnte mich ja mal wieder auf den Stepper begeben – den Kartoffeln die kalte Schulter zeigen (die sind aber auch was lecker). Ich könnte aber auch alles ganz relaxt angehen und mich endlich einmal dort sehen, wo ich bereits angekommen bin. Hätte was – auf dem richtigen Weg bin ich ja bereits. Nur sollte ich mich da nicht immer verlaufen. Wie war dass noch mit Rom und nicht an einem Tag gebaut? Ich darf stolz auf mich sein – stolz genug um sagen zu können: “Dass hast DU toll gemacht”!!

➤ Und natürlich darf ich mich freuen eine Gruppe Mädels kennengelernt zu haben, die wirklich wirklich toll sind. Ich überlege bereits, ob ich sie nicht alle adoptieren sollte. Mädels fühlt euch einfach mal fürchterlich gedrückt !! Danke, dass ich euch kennen lernen durfte. Es tut verdammt gut  jemanden wie euch zu haben.




Samstag, 15. Oktober 2016

Haters gonna Hate!!

Ich hatte euch hier ja schon von meiner Krankheit und dem Schritt in das Schlankwerden berichtet. Nun folgt Teil 2 des ganzen. Ich habe einfach mal Revue passieren lassen und alles ein wenig analysiert. Es kamen auch sehr viele Mails von euch an – wie z.b. ich das ganze mache, was ich denn überhaupt noch esse usw. Es kamen aber auch bitterböse Mails an, wie: “Betrüg Dich mal schön weiter und photoshoppe Deine Bilder. Das glaubt Dir doch eh kein Mensch”. Es gibt aber auch andere – nicht nette Dinge – wie z.b. plötzliches “nicht mehr melden” usw. Ich habe mir lange Zeit viele Gedanken gemacht, war super enttäuscht, habe geheult, bin in meine Depressionen gefallen. Doch nun ist Schluss damit. Ich lasse mir von niemanden mehr rein reden oder mich gar dumm anmachen. Und wer meint, sich nicht mehr melden zu müssen, der darf auch gern bleiben, wo er/sie/es ist. Ich sehe meine Erfolge (aktuell 35 + kg) jeden Tag im Spiegel – aktuell wiege ich mich aber nicht (ich will das nur noch einmal in der Woche tun). Ich kann noch nicht breitarmig durch einen Lattenzaun springen und ich habe auch keine Size Zero Maße (will ich beides auch gar nicht).

Eins aber weiß ich, ich habe vielen dass voraus, was sie im Leben niemals schaffen werden – sich dafür aber jeden Tag selber belügen. Ich habe meinen inneren Schweinehund überwunden, ich erreiche mein (mir selber gesetztes) Ziel. Und muss nicht lügen. Und schon gar nicht über andere herziehen und mit Photoshop kommen. Und ja, ich esse auch – dass sogar mehrfach am Tag. Und das auch noch gut. Nach dieser langen Abnehmphase allerdings möchte mein Körper ungewöhnliche Dinge, wie z.b. zerlassene Butter eigentlich gar nicht mehr. Und verkündet das auch lautstark. Manchmal denke ich, da wächst ein kleiner Wolf in mir heran. Der Magen macht gar furchtbare Geräusche. Geräusche, die ich vor dieser Phase nicht mal mehr vom Ansatz her kannte. Geräusche, die kaum ein “Dicker” mehr wahrnimmt, da der Magen einfach überdehnt ist und längst nicht mehr arbeiten mag. Eben so missfällt mir die leere Phrase: “ Ich fühle mich wohl, so wie ich bin”. Logo – 30 Kilo und mehr (oder zu viel auf den Rippen) lässt einen sich ja auch wunderbar wohlfühlen. *Ironiemodusaus

Und JA, es gibt sogar Kuchen - toll das es Xucker gibt :)
Und ich weiß, wovon ich rede. Auch Ausreden wie: “Dann hängt meine Haut” lasse ich nicht gelten. Natürlich wird das gesamte Hautbild nach überschüssigen Fettzellen nicht mehr so aussehen, als wenn man grade mal zwanzig wäre. Klar wird an manchen Stellen auch mal etwas anfangen zu hängen – bei mir aktuell an den Innenseiten der Oberschenkel. Man kann sich aber dazu aufraffen Sport zu treiben. Bei vielen stehen Fitness Geräte en masse herum – Hintern drauf und ab geht es. Ich muss aber auch zugeben, das mein Vater mir wohl extrem gute Gene mitgab. Auch er sah nicht aus wie eine Plastiktüte, nachdem er sich mehr als halbiert hatte. Auch habe ich wohl seine blendenden Cholesterin Werte geerbt. Aber mal ganz ehrlich – 1-5 Falten an Stellen, die sonst normalerweise niemand sieht – wem schadet das. Zumal das Leben einfach gesünder wird? Und schließlich will man ja nicht nackt auf der Straße spazieren gehen. Und wenn es dem Partner nicht passt, dass hier und da etwas anders ist, dann ist er/sie/es es niemals wert gewesen der Partner zu sein.

Ich kann mich wirklich glücklich schätzen einen Partner an meiner Seite zu haben, der mich motiviert und in dem ganzen auch den Punkt sieht, dass z.b. meine Diabetes “besiegt” werden kann. Aber – die letzten Zeilen waren etwas härter angedacht – es gab auch unzählige Leser, die einfach wissen wollten, was ich denn spezielles tue. Vielen habe ich mittlerweile Tipps und kleine Tricks per Mail mitteilen können. Wer aber noch Fragen hat, bitte – mailt mich einfach über mein Kontaktformular an. Um kurz zu zeigen, das ich nun wirklich keine Nulldiät oder anderes – ungesundes – Zeug zu mir nehmen, habe ich euch hier einige Foodfotos eingestellt. Zumeist nur Mittagessenbilder, weil, Brot usw kennt ja nun wirklich jeder – dass muss man nicht wirklich fotografieren. Und ich esse gut, halt nur mit langen Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten. Und es gibt jeden Tag mindestens 3 Liter Wasser zu trinken. Das muss sein. Also, immer gern her mit euren Fragen – gern (wie erwähnt) auch via Mail.

Ich könnte ja nun noch unendlich weiterschreiben, will nun aber doch mal aufs Sofa. Und denkt dran, disst niemanden, der etwas für seine Gesundheit tun will (muss). Manchmal ist man selber schneller krank als er/sie/es es selber denken kann. Entweder versucht ihr es selber mal oder einfach mal die Klappe halten. Das letzte galt den Hatern ;)

Das einzige Übel, was mich allerdings aktuell wirklich plagt - ich brauche eine Klamottenflatrate :D Mir passt rein gar nichts mehr.




Mittwoch, 21. September 2016

Manu auf dem Weg zur schlanken Manu


Da es ja aktuell “in” zu sein scheint, alles von sich auf dem Blog zu teilen, dachte ich mir: “ Du darfst das heute auch mal”. Aber, nein, es wird keine: So sieht meine Wohnung aus Bilder geben. Ich möchte einfach mal meine “Ich verliere meine Kilos Geschichte aufschreiben”. Vielleicht auch für all jene, die kampflos aufgaben, bevor sie überhaupt begonnen haben. Auch mir ging das Jahre lang so. Früher schlank (Größe 38) und dann kam das schludern, dass sich gehen lassen. Bis – eines Tages – der Groschen fiel. Eigentlich war es ja mein Körper, der STOP sagte.  Natürlich nicht in Worten, aber in Taten. Es war etwa Mitte Juni, mein Mann und ich hatten wieder eine Debatte darüber, was wir denn am Wochenende essen könnten. Mir fiel nichts ein, ich mochte gar nichts essen und überhaupt hatte ich fürchterlich schlechte Laune. Selbst meine Schoki – von der ich noch das ein oder andere Stück hatte retten können – vermochte mich nicht zu trösten. Ich mochte rein gar nichts mehr essen. Meine Nieren spielten auch verrückt und überhaupt – selbst das Treppenhaus kam mir fünf Kilometer länger vor als vorher.

Bis ich (mit Einkäufen) in der Wohnung war (zweiter Stock) sah ich aus wie eine genmutierte Aubergine, nicht so lang aber mindestens so farbig :D. Wenn ich dann überhaupt noch das Haus verließ. Man hätte sich ja über mich reden können. Mir war schlichtweg alles peinlich und ich mochte schon gar nicht unter Menschen sein. Denen ist eh egal, ob man eventuell krank oder einfach nur fett ist. Stellt euch vor, ihr trefft einen dicken Menschen und einen dünnen, beide haben einen Döner in der Hand – über wen wird gelästert? Natürlich über den dicken!! Nur, das der auch mal was essen muss. Verkappte Welt. Wie es aber in besagtem Menschen aussieht, dass sieht natürlich keiner. Da zählt kein Charakter (den sieht man ja nicht) da zählt nur der unattraktive dicke Hintern. Gut, der war immer gut, wenn ich auf Events war – ich durfte immer vorne sitzen im Taxi. Toll fand ich das aber trotz allem nicht. Den Einzelplatz schon, den Allerwertesten nicht. Aber nun komme ich erst einmal zum wesentlichen Punkt.

Wer schlanker werden will, muss nicht zwingend verhungern, es geht auch lecker :)

Es ging gar nichts mehr. Ich musste mich ja komplett in der Wohnung “verschanzen” bloß nicht raus gehen und mich immer schön den Kalorien und dem Zucker sämtlicher Süßigkeiten aussetzen. Wasser trinken. Ich? OMG, da poppen doch Fische drin. Und dann kam der Juni, mein Körper sagte Halt! Die Nieren (ich hätte es deuten müssen) sagten auch nein. Das Ergebnis: Am besten schon eine Stunde vor dem “müssen” aufs Klo gehen. Was tut Frau dann? Googlen, was es denn sein könnte. Natürlich hatte man bereits Kinder, das ist dann auf jeden Fall ein Zeichen einer nahenden Blasensenkung. Es hätte so einfach sein können. Aus lauter Angst vor sämtlichen Ärzten (ich bin Phobiker) ging ich natürlich auch nicht zum Arzt – das geht auch wieder allein weg. Tja, so dachte ich. Ging es aber nicht. Den Punkt um dann doch (es wurde direkt die Notaufnahme) zum Arzt zu gehen, brachte dann ein Abzess. Der wurde immer größer und wollte nicht allein aufgehen. Hurra.

Meine Krankenhausgeschichte erspare ich euch hier mal lieber – es würde Tage dauern, bis ihr dann zu Ende gelesen hättet. Nur so viel – Krankenhaus A überwies mich in Krankenhaus B – mit der Aussage, dass böser Abzess unter Vollnarkose eröffnet werden müsste und ich ja viel zu hohen Zucker hätte. Ich meine 497 ist nicht grade wenig. Nur wusste ich bis dato nicht mal, das ich Diabetikerin bin. . Krankenhaus B tat das aber nicht und somit kam ich dann (nach einer ambulanten OP und einer gruseligen Nacht vor Ort) nach einer Woche in Krankenhaus C. Dann wurde wieder ambulant geschnitten (ja, dass tut weh). Aber hier wurde ich zumindest wie ein Mensch behandelt. Zu dem Zeitpunkt waren aber auch bereits die ersten 10 Kilo weg. Einfach weg – es schmeckte nichts. Als ich dann wieder zu Hause war, nahm ich mir vor weiter abzunehmen, es begann richtig Spaß zu machen und zu sehen, wie die Klamotten immer größer wurden.

Vorher     Und NEIN!! Ich zahle KEIN Schmerzensgeld fürs Anschauen :D Ich mag den Unterschied sehr :)   Heute :D

Natürlich geht das ganze bei einer Diabetes nicht ganz so einfach, es gibt doch einiges zu bedenken. Und so fing ich dann an LowCarb zu essen. Allerdings nicht nur, unsere Haushaltskasse ist nicht so groß. Ich “mischte” das ganze ein wenig – und nach einer kurzen Zeit (auch zwischendurch nur vegan oder vegetarisch) kein Schweinefleisch, lieber mehr Fisch (wegen der Omega 3 und so). Und nicht nur die Pfunde flogen nur so (mittlerweile 32 Kilo seit Mitte Juni) auch mein Zucker verbesserte sich mehr und mehr. Überhaupt ging es mir in allem besser. Den Nieren übrigens auch, die hatte nur auf Alarmstufe Rot geschaltet und versucht, den zu vielen Zucker möglichst schnell aus dem Körper zu transportieren. Und mittlerweile haben wir fast Ende September, die Waage zeigt 32 Kilo weniger. Ich trinke nur noch Wasser, Tee und mal eine Latte. Die Süßigkeiten finden nicht mehr den Weg zu mir und es wird vernünftig gegessen – dreimal am Tag – mittlerweile so aufgeteilt, dass ich satt werde, und meine benötigte Anzahl an (geschätzten) Kalorien bekomme. Ohne aber selbige noch umständlich zählen zu müssen.

Und es purzelt fleißig weiter – ganz schön teuer. Nicht die Lebensmittel, sondern doch eher die ganzen Klamotten, die ich neu kaufen muss. Zu Hause ziehe ich zwar manchmal noch die ein oder andere “alte” Hose (mit drölfzig Knoten am Bund) an. Das wird dann nur peinlich, wenn man an der Tür ein Paket annehmen will und sich besagte Hose plötzlich gen Boden neigt und anfängt zu rutschen. Und es war nicht immer leicht. Manchmal hätte ich einen Schlachterladen überfallen und mir unzählige Schnitzel und Steaks braten können. Mit vielen leckeren Röstaromen dran. Aber auch das hat mittlerweile ein Ende, ich kann nun gut damit umgehen und die Heißhunger Attacken bleiben aus. Klar purzeln die Pfunde nicht mehr wie zu den Anfängen, aber alle 2 –3 Tage fehlen wieder mindestens 500 Gramm. Oder auch mal ein Kilo. Ich kann nur immer wieder sagen, solltet auch ihr grade am abnehmen sein. Bleibt dran! Ihr nehmt NICHT für Andere, sondern für euch ab. Ihr wollt euch wohlfühlen, und nicht die Anderen. Denen ist es völlig egal, solange sie über euch herziehen können. Zeigt, was in euch steckt. Es geht – und es geht gut. Meine Größe hat sich mittlerweile um fünf Größen verringert. Und keine Angst ich bombardiere euch nicht mit Fotos – das ein oder andere könnt ihr aber trotzdem hier sehen.

Ich bin noch kein Modell, will es auch nicht werden, finde aber, dass man es schon toll erkennen kann. Ich bin verdammt stolz auf mich.


RS Fehler dürfen heute gern selber behalten werden :D


@Manuela Widmann 2017. Powered by Blogger.

Über mich

Hallo

Ich bin Manu und blogge hier seit mehr als 10 Jahren. Und kann mittlerweile auf viele nette Kooperationen zurückblicken. Das Bloggen selber macht mir viel Freude. Ich schreibe gern über neue und innovative Produkte, und auch immer mal wieder über meine Gewichtsreduzierung. Neben diesen Themen dürfen aber auch nicht die Bloggerevents fehlen, an denen ich bisher teilgenommen habe. Mich freut sehr, dass Du Dich auf meinen Blog "verirrt" hast. Ich hoffe, dass Dir gefällt, was Du hier zu lesen bekommst. Komm sehr gern wieder, es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

Hinweis

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