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Freitag, 12. Mai 2017

Vom Kugelfisch zum Elfchen

… und wer aufmerksam bei mir mitliest, wird nun meinen: “Hm, letztes Mal – und das ist schon länger her, waren es doch bereits 55 Kilo weniger”. Und genau DAS habe ich mich auch gefragt. Und hatte die letzten vier Wochen auch schon wieder das große P auf der Stirn. Panik wieder zuzunehmen – ich meine wie, wenn ich doch ganz normal (wie immer halt) weiteresse. Und siehe da, es waren dann auch tatsächlich 3 Kilo mehr. Ganz großes P!! Sofort entstanden ganz viele Fotos in meinem Kopf. Ich in den alten – viel zu großen Klamotten von früher. Und, was man Frau nun wirklich nicht tun sollte, sich jeden Tag auf die Waage stellen. Dass dann aber nicht nur morgens, nein auch Abends wurde die Waage von mir “bevölkert”. Es gibt ein ganz einfache Erklärung dafür, mehr Bewegung – mehr Muskeln. Und genau was tun diese Muskeln? Sie wiegen natürlich etwas – ergo kann sich da beim Gewicht nicht wirklich etwas tun.

🐋 Wohnzelte sind out, nun sind es die Skinny Jeans


Dass die Hosen aber weiterhin größer werden, dass das Shirt langsam einem Wohnzelt gleicht usw. dass fiel mir irgendwie gar nicht auf.  Und überhaupt macht der Kopf eh, was er will. Weiterhin komme ich oftmals mit Klamotten zu Hause, in die ich im Leben nicht mehr rein passe. Also führt mich meist mein Weg wieder zurück um alles umzutauschen. Gab es dort früher eher NICHT dass Richtige für mich – nämlich große “Zeltgrößen”, so gibt es diese aber heute in Massen. Ihr merkt, Augen kaufen auch mit ein – es muss nicht nur gut aussehen, sondern auch praktisch sein und passen. Mit diesen “gefühlten” Barbiegrößen komme ich noch immer nicht wirklich klar. Aber ich habe Gott sei Dank mittlerweile ganz viele – und total nette Mädels – kennen gelernt, die mich oftmals wieder auf den richtigen Weg zurück schubsen. Schön zu sehen, dass man gemocht wird. Was ja auch (bei mir) nicht immer der Fall war.

Steckt nicht in Jedem von uns ein kleiner Teufel - und was hängt da oben übrigens an der Decke? :D

💃 Ein paar Kilo weniger wären aber noch nett


Nichtsdestotrotz, runter sollen noch etwa 20 Kilo – dass Ganze gerne bis zum Ende des Jahres – man Frau ist ja nicht geduldig. Ich könnte mich ja mal wieder auf den Stepper begeben – den Kartoffeln die kalte Schulter zeigen (die sind aber auch was lecker). Ich könnte aber auch alles ganz relaxt angehen und mich endlich einmal dort sehen, wo ich bereits angekommen bin. Hätte was – auf dem richtigen Weg bin ich ja bereits. Nur sollte ich mich da nicht immer verlaufen. Wie war dass noch mit Rom und nicht an einem Tag gebaut? Ich darf stolz auf mich sein – stolz genug um sagen zu können: “Dass hast DU toll gemacht”!!

➤ Und natürlich darf ich mich freuen eine Gruppe Mädels kennengelernt zu haben, die wirklich wirklich toll sind. Ich überlege bereits, ob ich sie nicht alle adoptieren sollte. Mädels fühlt euch einfach mal fürchterlich gedrückt !! Danke, dass ich euch kennen lernen durfte. Es tut verdammt gut  jemanden wie euch zu haben.




Sonntag, 2. April 2017

Vor- und Nachteile einer irren Gewichtsabnahme


Zugegeben, es gibt eigentlich NUR Vorteile. Man kommt in den zweiten Stock ohne beim Nachbarn zwischen übernachten zu müssen, weil einfach die Puste fehlte, als man zu “fett” war. Die Socken wieder selbstständig anziehen zu können ist auch mega geil. Und man entdeckt plötzlich Knochen an seinem Körper, die da vorher irgendwie nicht waren. Waren sie schon, aber durch die ganzen “Fettberge” waren sie einfach verschwunden. Moderne Klamotten passen wieder und sind auch nicht so teuer. Cool auch, dass das Einkaufen im Zeltfachgeschäft ausbleibt. Das Bücken nach herunter gefallenen Dingen wird erheblich erleichtert, die Knie knacken nicht mehr. Und überhaupt ist man wesentlich gesünder. Die Insulinspritze ist nun Vergangenheit, die Zuckerwerte super. Alle anderen Werte sind auch prima. Der Rücken schmerzt nicht mehr und die zwei SixPacks Wasser kann man prima in den zweiten Stock tragen ohne zu hyperventilieren. Da passt sogar noch die brechend volle Einkaufstüte noch.

Früher mit 55 Kilo mehr, bloß nicht noch das Gesicht zeigen :O

👏 Vor oder Nachteile und warum?


Klingt alles wirklich erst einmal prima – ich fühle mich absolut pudelwohl. ABER, und nun kommt es. Mittlerweile – und auf die Monate und 55 Kilo weniger verteilt – gibt es auch einige Nachteile. Da fängt es mit dem Partner an, der auf einmal die erotische Schwungmasse vermisst. Dann geht es weiter über (aktuell) sieben Mal neu einkleiden und wissen, dass vier Wochen später irgendwie wieder alles zu groß ist. Also kauft man alles schon (manchmal) gleich eine Nummer kleiner – zwickt dann aber natürlich manchmal. Fällt aber sonst gar nicht auf. Dann aber kommt natürlich wieder das Problem, dass es bald wieder zu große ist. Und man aussieht, als wenn man in diese Klamotten reingeprügelt worden ist. Das geht extrem ins Geld. Und heute war ich mal wieder diejenige, die fast unseren Sonntagsspaziergang sabotiert hätte. Ist war nicht kalt, es war nicht warm – was anziehen? Nur T-Shirt zu kühl, mit Jacke passte es gar nicht zusammen, und wäre zu warm gewesen. Ich mag ja den Mustermix, dass aber hätte einen Clown aus mir gemacht. Bis ich dann endlich alles irgendwie zusammengepuzzelt hatte, fehlte meinem Mann schon fast wieder die Lust raus zu gehen.

Heute - Minus 55 Kilo :)

💖 Klamottenflatrate und neue Schuhe


Spannend wird es auch mit Schuhen. Selbst die passen nicht mehr, die Füße sind ja nicht mehr voller Wasser und geschwollen. Das Melonenzeitalter ist vorbei. Kleidung kann man enger näher, Schuhe leider nicht. Und nähen kann ich auch nicht wirklich. Ich warte hier echt noch auf die Fee, die mir drei Wünsche erfüllt. Die da wären: Klamotten für den Sommer, Schuhe, die nicht allein gehen und einen netten kleinen Urlaub, um mich von den ganzen Momenten der letzten Monate ab zu lenken. Wer solch eine Fee kennt – fängt sie bitte für mich ein. So eine Friseurfee hätte auch noch was, eine, die mich berät, wie ich meine Haare am besten gestalten soll. Viele viele Wünsche – die man auch erfüllen könnte. Hätte was. Also, fangt sie ein und schickt sie mir.




Samstag, 11. März 2017

... und hat dieses nun auch schon einigen beweisen können. Man hört ja immer so tolle Gerüchte – von wegen Photoshop usw. Ich kann da mittlerweile echt nur noch drüber lachen/lächeln. Und denke mir einfach nur: “Lass sie”, Neid frisst Seelen auf! Neid kann man sich aber auch prima erarbeiten. Finde ich cool – ich bin im Mittelpunkt *lol*. Mein Ego wächst und das ist gar nicht mal so ohne, es schlummerte nur in mir. Früher hatte ich ein fürchterliches Selbstbewusstsein – mich konnte nichts unterkriegen. Tja und mit jedem Kilo mehr, verschwand es auch immer mehr im Hintergrund. Auch bin ich immer (irgendwie) mit gemischten Gefühlen zu einem Bloggerevent gefahren. Bei Annas Treffen, dem klön un kieken 2017 in Hamburg bekam mein Ego gleich noch einen tollen Kick. Die Mädels haben mich dort dermaßen aufgebaut, dass ich heute sagen kann, dass ich wirklich viel habe mitnehmen können. Dafür noch einmal ganz lieben Dank heute! Und ich habe doch tatsächlich dort an einem Fotoshooting teilgenommen. Ich, die sich bisher nie hat freiwillig hat ablichten lassen. Ich hatte ja immer Panik, dass die Linsen an den Fotoapparaten springen*lol*.

Vorher :Nein, ich übernehme keine Schadenersatzansprüche beim Anschauen dieser Bilder :D

Und, die Fotos im Saturn Markt sahen wirklich richtig toll aus. Im Vergleich zu einem früheren Fotos von mir – sind das Welten. Welten, die ich wirklich schnell hinter mich habe bringen können. Dumm aber trotzdem, da ich gar nicht so schnell Klamotten kaufen kann, wie sie wieder zu groß sind. Meine Skinny Jeans von vor 5 Wochen, sieht nun schon fast wieder aus wie eine Baggy. Der Gürtel gleicht einem Lasso*lol*. Tja, aber ganz ehrlich, lieber so, als anders herum. Meine Knie tun mir nicht mehr weh, ich passe in Flugzeugsitze ohne mich einfädeln zu müssen. Und selbst im Flixbus passte der Gurt – ohne, dass ich eventuell eine Gurtverlängerung hätte einfordern müssen. Gut, dass es diese Möglichkeiten gibt, aber ich bin auch froh, diese nicht mehr nutzen zu müssen. Ich fühle mich einfach echt wohl in meinem Körper und kann nun auch (ohne zu hyperventilieren) 2 große Einkaufstüten und 2 SixPacks Getränke noch oben schleppen.

Aktuell: Und nein, ich gucke nicht immer so, wie auf dem zweiten Foto :D Mir war nur kalt :D

Das noch vor 8 Monaten – ich hätte unterwegs Zwischenübernachten müssen*lol* Japsend wie ein Hund nach 10 Kilometer Waldlauf, das war ich. Klar, ist noch nicht die Grenze erreicht, aber ich habe meine absolute Tageslichttauglichkeit erreicht. Mir passen Stiefel, ohne dass der Reißverschluss unter größten Protest platzt. Ich sehe nicht mehr aus wie eine Fressraupe. Darum kann ich nur immer wieder jeden versuchen zu motivieren nicht zu sagen: “Ich fühle mich wohl”. Gut, mag ja vielleicht sein, trifft aber meist nicht zu. Die Knochen leiden, die Gesundheit sowieso. Das Leben allgemein leidet unter den Kilos, die zu viel sind. Und nein, es muss keine (soll keine) strenge Diät werden. Man kann auch mit Spaß abnehmen und richtig gut essen dabei. Bilder dazu gab es ja hier von mir schon genug. Also, nehmt euch ein Herz, tut was für euch und für euren Körper, es lohnt sich wirklich.




Donnerstag, 19. Januar 2017

Langsam – und bei Minus 47 Kilo – wird es mal wieder Zeit euch ein kleines Update zu meiner Abnehmerei mitzuteilen. Einige waren ja bereits neugierig und haben mich per Mail gefragt, wie es denn nun weiter ging mit mir und den Kilos. Ja, also, es sind – wie oben ja schon erwähnt – 47 ganze Kilos geworden bisher. Ich habe plötzlich Knochen dort, wo ich sie nie gefühlt habe (vorher). Sicherlich haben sie sich die ganze zeit über versteckt. ich glaube nicht, dass sie mir im nachhinein gewachsen sind. Mittlerweile kann ich durch enge Gänge schleichen – ohne vorher die Türen ganz weit zu öffnen, ohne mich am Schreibtisch entlang zu hangeln, die Tür wieder zu schließen. Um Schlussendlich den Raum betreten zu können. Plötzlich sind all die großen Klamotten, die ich früher (als Mops) bei KIK vergeblich gesucht habe, alle zu groß. Spannend nur, dass es nun genau DIESE Größe gibt, dafür aber kaum die jetzige von mir. Es soll nicht sein. Aber, ich habe eh ein kleines Problem mit dem Kopf – Dinge, die ich nun (ohne anprobieren) kaufen könnte, kaufe ich häufig noch zu groß. Die neue Größe (übrigens 7 Nummern kleiner) erscheinen mir eher wie Klamotten einer Barbiepuppe.

1. Juni 2016 - 2. Ende November 2016

👌 Ich kaufe nicht mehr im Zeltfachgeschäft ein


War ich früher im Zelt Fachgeschäft und passte mir Zelt 5XL nicht, kommt mir heute eher vor, wie ein Schlumpf Kostüm. Nein, nicht so blau, aber so winzig. Gestern erst bin ich in Hannover gewesen – kam an einem Klamottengeschäft vorbei, in dem ich früher nicht mal in die größte Größe passte. Ohne wie ein gestrandeter Wal auszusehen. Draußen hingen Pullis auf einem Ständer – winzig klein. Und super günstig (normale Größen kosten eben weniger). Mitgenommen – und!! – er passte wie angegossen. Was ein Triumpf, zumindest für den Körper, die Augen wollten das nicht wirklich glauben. Wenn ich nun aber mal die “Bild-Online” aufschlage, schaut mich dort ein “magersüchtiges” Wesen an. In der Schlagzeile: “30 Kilo innerhalb eines Jahres abgenommen”. Prima, denke ich mir, DASS ist eine Schlagzeile wert. Die Dame war sicherlich niemals zu dick, sondern eher schon immer jemand mit Modellmaßen. Werde ich nun eine Medaille für Minus 47 Kilo in 6.5 Monaten  bekommen? Warum muss man “dickeren” Menschen immer solche “Fotos” zeigen. Fotos, die nett anzusehen sind – für mich aber eher als Fakefotos gelten. Das ist aber nun nur mal so nebenbei angemerkt von mir.

Das letzte Fotos - 14 Tage alt

👌 Abnehmen ist leicht, nur der Kopf muss mitspielen


Nun ist mein Ziel fast erreicht. Es gilt zunächst die letzten 4,5 Kilo abzunehmen. Dann bin ich wieder so “knackig” wie vor etwas mehr als 16 Jahren, als ich meinen Mann kennen lernte. Der sich übrigens schon manchmal beschwert, dass hier und dort Knochen vorschauen, die es vorher nicht gab. Und wenn ich dort angelangt bin, würde ich gern nochmal – mindestens – 20 Kilo in Angriff nehmen wollen. Mal schauen, was mein Körper dazu sagt. Mir geht es mittlerweile auch wirklich gut, mein Zuckerlangzeitwert ist bestens – aber auch alle anderen Werte könnten besser nicht sein. Ich kann wirklich nur allen anraten – die nun etwas mehr als mehr wiegen – auch etwas für sich zu tun. Es lohnt sich alle male. Das Körpergefühl und auch die Seele werden es danken. Nur die Klamottenflatrate habe ich bisher noch nicht gefunden. Aber, wer weiß – vielleicht ja eines Tage? Wenn ich bei meinem Ziel angekommen bin, gibt es übrigens einen nächsten Artikel. Also, versucht es einfach auch mal, abnehmen kann echt einfach sein.




Samstag, 15. Oktober 2016

Haters gonna Hate!!

Ich hatte euch hier ja schon von meiner Krankheit und dem Schritt in das Schlankwerden berichtet. Nun folgt Teil 2 des ganzen. Ich habe einfach mal Revue passieren lassen und alles ein wenig analysiert. Es kamen auch sehr viele Mails von euch an – wie z.b. ich das ganze mache, was ich denn überhaupt noch esse usw. Es kamen aber auch bitterböse Mails an, wie: “Betrüg Dich mal schön weiter und photoshoppe Deine Bilder. Das glaubt Dir doch eh kein Mensch”. Es gibt aber auch andere – nicht nette Dinge – wie z.b. plötzliches “nicht mehr melden” usw. Ich habe mir lange Zeit viele Gedanken gemacht, war super enttäuscht, habe geheult, bin in meine Depressionen gefallen. Doch nun ist Schluss damit. Ich lasse mir von niemanden mehr rein reden oder mich gar dumm anmachen. Und wer meint, sich nicht mehr melden zu müssen, der darf auch gern bleiben, wo er/sie/es ist. Ich sehe meine Erfolge (aktuell 35 + kg) jeden Tag im Spiegel – aktuell wiege ich mich aber nicht (ich will das nur noch einmal in der Woche tun). Ich kann noch nicht breitarmig durch einen Lattenzaun springen und ich habe auch keine Size Zero Maße (will ich beides auch gar nicht).

Eins aber weiß ich, ich habe vielen dass voraus, was sie im Leben niemals schaffen werden – sich dafür aber jeden Tag selber belügen. Ich habe meinen inneren Schweinehund überwunden, ich erreiche mein (mir selber gesetztes) Ziel. Und muss nicht lügen. Und schon gar nicht über andere herziehen und mit Photoshop kommen. Und ja, ich esse auch – dass sogar mehrfach am Tag. Und das auch noch gut. Nach dieser langen Abnehmphase allerdings möchte mein Körper ungewöhnliche Dinge, wie z.b. zerlassene Butter eigentlich gar nicht mehr. Und verkündet das auch lautstark. Manchmal denke ich, da wächst ein kleiner Wolf in mir heran. Der Magen macht gar furchtbare Geräusche. Geräusche, die ich vor dieser Phase nicht mal mehr vom Ansatz her kannte. Geräusche, die kaum ein “Dicker” mehr wahrnimmt, da der Magen einfach überdehnt ist und längst nicht mehr arbeiten mag. Eben so missfällt mir die leere Phrase: “ Ich fühle mich wohl, so wie ich bin”. Logo – 30 Kilo und mehr (oder zu viel auf den Rippen) lässt einen sich ja auch wunderbar wohlfühlen. *Ironiemodusaus

Und JA, es gibt sogar Kuchen - toll das es Xucker gibt :)
Und ich weiß, wovon ich rede. Auch Ausreden wie: “Dann hängt meine Haut” lasse ich nicht gelten. Natürlich wird das gesamte Hautbild nach überschüssigen Fettzellen nicht mehr so aussehen, als wenn man grade mal zwanzig wäre. Klar wird an manchen Stellen auch mal etwas anfangen zu hängen – bei mir aktuell an den Innenseiten der Oberschenkel. Man kann sich aber dazu aufraffen Sport zu treiben. Bei vielen stehen Fitness Geräte en masse herum – Hintern drauf und ab geht es. Ich muss aber auch zugeben, das mein Vater mir wohl extrem gute Gene mitgab. Auch er sah nicht aus wie eine Plastiktüte, nachdem er sich mehr als halbiert hatte. Auch habe ich wohl seine blendenden Cholesterin Werte geerbt. Aber mal ganz ehrlich – 1-5 Falten an Stellen, die sonst normalerweise niemand sieht – wem schadet das. Zumal das Leben einfach gesünder wird? Und schließlich will man ja nicht nackt auf der Straße spazieren gehen. Und wenn es dem Partner nicht passt, dass hier und da etwas anders ist, dann ist er/sie/es es niemals wert gewesen der Partner zu sein.

Ich kann mich wirklich glücklich schätzen einen Partner an meiner Seite zu haben, der mich motiviert und in dem ganzen auch den Punkt sieht, dass z.b. meine Diabetes “besiegt” werden kann. Aber – die letzten Zeilen waren etwas härter angedacht – es gab auch unzählige Leser, die einfach wissen wollten, was ich denn spezielles tue. Vielen habe ich mittlerweile Tipps und kleine Tricks per Mail mitteilen können. Wer aber noch Fragen hat, bitte – mailt mich einfach über mein Kontaktformular an. Um kurz zu zeigen, das ich nun wirklich keine Nulldiät oder anderes – ungesundes – Zeug zu mir nehmen, habe ich euch hier einige Foodfotos eingestellt. Zumeist nur Mittagessenbilder, weil, Brot usw kennt ja nun wirklich jeder – dass muss man nicht wirklich fotografieren. Und ich esse gut, halt nur mit langen Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten. Und es gibt jeden Tag mindestens 3 Liter Wasser zu trinken. Das muss sein. Also, immer gern her mit euren Fragen – gern (wie erwähnt) auch via Mail.

Ich könnte ja nun noch unendlich weiterschreiben, will nun aber doch mal aufs Sofa. Und denkt dran, disst niemanden, der etwas für seine Gesundheit tun will (muss). Manchmal ist man selber schneller krank als er/sie/es es selber denken kann. Entweder versucht ihr es selber mal oder einfach mal die Klappe halten. Das letzte galt den Hatern ;)

Das einzige Übel, was mich allerdings aktuell wirklich plagt - ich brauche eine Klamottenflatrate :D Mir passt rein gar nichts mehr.




Mittwoch, 21. September 2016

Manu auf dem Weg zur schlanken Manu


Da es ja aktuell “in” zu sein scheint, alles von sich auf dem Blog zu teilen, dachte ich mir: “ Du darfst das heute auch mal”. Aber, nein, es wird keine: So sieht meine Wohnung aus Bilder geben. Ich möchte einfach mal meine “Ich verliere meine Kilos Geschichte aufschreiben”. Vielleicht auch für all jene, die kampflos aufgaben, bevor sie überhaupt begonnen haben. Auch mir ging das Jahre lang so. Früher schlank (Größe 38) und dann kam das schludern, dass sich gehen lassen. Bis – eines Tages – der Groschen fiel. Eigentlich war es ja mein Körper, der STOP sagte.  Natürlich nicht in Worten, aber in Taten. Es war etwa Mitte Juni, mein Mann und ich hatten wieder eine Debatte darüber, was wir denn am Wochenende essen könnten. Mir fiel nichts ein, ich mochte gar nichts essen und überhaupt hatte ich fürchterlich schlechte Laune. Selbst meine Schoki – von der ich noch das ein oder andere Stück hatte retten können – vermochte mich nicht zu trösten. Ich mochte rein gar nichts mehr essen. Meine Nieren spielten auch verrückt und überhaupt – selbst das Treppenhaus kam mir fünf Kilometer länger vor als vorher.

Bis ich (mit Einkäufen) in der Wohnung war (zweiter Stock) sah ich aus wie eine genmutierte Aubergine, nicht so lang aber mindestens so farbig :D. Wenn ich dann überhaupt noch das Haus verließ. Man hätte sich ja über mich reden können. Mir war schlichtweg alles peinlich und ich mochte schon gar nicht unter Menschen sein. Denen ist eh egal, ob man eventuell krank oder einfach nur fett ist. Stellt euch vor, ihr trefft einen dicken Menschen und einen dünnen, beide haben einen Döner in der Hand – über wen wird gelästert? Natürlich über den dicken!! Nur, das der auch mal was essen muss. Verkappte Welt. Wie es aber in besagtem Menschen aussieht, dass sieht natürlich keiner. Da zählt kein Charakter (den sieht man ja nicht) da zählt nur der unattraktive dicke Hintern. Gut, der war immer gut, wenn ich auf Events war – ich durfte immer vorne sitzen im Taxi. Toll fand ich das aber trotz allem nicht. Den Einzelplatz schon, den Allerwertesten nicht. Aber nun komme ich erst einmal zum wesentlichen Punkt.

Wer schlanker werden will, muss nicht zwingend verhungern, es geht auch lecker :)

Es ging gar nichts mehr. Ich musste mich ja komplett in der Wohnung “verschanzen” bloß nicht raus gehen und mich immer schön den Kalorien und dem Zucker sämtlicher Süßigkeiten aussetzen. Wasser trinken. Ich? OMG, da poppen doch Fische drin. Und dann kam der Juni, mein Körper sagte Halt! Die Nieren (ich hätte es deuten müssen) sagten auch nein. Das Ergebnis: Am besten schon eine Stunde vor dem “müssen” aufs Klo gehen. Was tut Frau dann? Googlen, was es denn sein könnte. Natürlich hatte man bereits Kinder, das ist dann auf jeden Fall ein Zeichen einer nahenden Blasensenkung. Es hätte so einfach sein können. Aus lauter Angst vor sämtlichen Ärzten (ich bin Phobiker) ging ich natürlich auch nicht zum Arzt – das geht auch wieder allein weg. Tja, so dachte ich. Ging es aber nicht. Den Punkt um dann doch (es wurde direkt die Notaufnahme) zum Arzt zu gehen, brachte dann ein Abzess. Der wurde immer größer und wollte nicht allein aufgehen. Hurra.

Meine Krankenhausgeschichte erspare ich euch hier mal lieber – es würde Tage dauern, bis ihr dann zu Ende gelesen hättet. Nur so viel – Krankenhaus A überwies mich in Krankenhaus B – mit der Aussage, dass böser Abzess unter Vollnarkose eröffnet werden müsste und ich ja viel zu hohen Zucker hätte. Ich meine 497 ist nicht grade wenig. Nur wusste ich bis dato nicht mal, das ich Diabetikerin bin. . Krankenhaus B tat das aber nicht und somit kam ich dann (nach einer ambulanten OP und einer gruseligen Nacht vor Ort) nach einer Woche in Krankenhaus C. Dann wurde wieder ambulant geschnitten (ja, dass tut weh). Aber hier wurde ich zumindest wie ein Mensch behandelt. Zu dem Zeitpunkt waren aber auch bereits die ersten 10 Kilo weg. Einfach weg – es schmeckte nichts. Als ich dann wieder zu Hause war, nahm ich mir vor weiter abzunehmen, es begann richtig Spaß zu machen und zu sehen, wie die Klamotten immer größer wurden.

Vorher     Und NEIN!! Ich zahle KEIN Schmerzensgeld fürs Anschauen :D Ich mag den Unterschied sehr :)   Heute :D

Natürlich geht das ganze bei einer Diabetes nicht ganz so einfach, es gibt doch einiges zu bedenken. Und so fing ich dann an LowCarb zu essen. Allerdings nicht nur, unsere Haushaltskasse ist nicht so groß. Ich “mischte” das ganze ein wenig – und nach einer kurzen Zeit (auch zwischendurch nur vegan oder vegetarisch) kein Schweinefleisch, lieber mehr Fisch (wegen der Omega 3 und so). Und nicht nur die Pfunde flogen nur so (mittlerweile 32 Kilo seit Mitte Juni) auch mein Zucker verbesserte sich mehr und mehr. Überhaupt ging es mir in allem besser. Den Nieren übrigens auch, die hatte nur auf Alarmstufe Rot geschaltet und versucht, den zu vielen Zucker möglichst schnell aus dem Körper zu transportieren. Und mittlerweile haben wir fast Ende September, die Waage zeigt 32 Kilo weniger. Ich trinke nur noch Wasser, Tee und mal eine Latte. Die Süßigkeiten finden nicht mehr den Weg zu mir und es wird vernünftig gegessen – dreimal am Tag – mittlerweile so aufgeteilt, dass ich satt werde, und meine benötigte Anzahl an (geschätzten) Kalorien bekomme. Ohne aber selbige noch umständlich zählen zu müssen.

Und es purzelt fleißig weiter – ganz schön teuer. Nicht die Lebensmittel, sondern doch eher die ganzen Klamotten, die ich neu kaufen muss. Zu Hause ziehe ich zwar manchmal noch die ein oder andere “alte” Hose (mit drölfzig Knoten am Bund) an. Das wird dann nur peinlich, wenn man an der Tür ein Paket annehmen will und sich besagte Hose plötzlich gen Boden neigt und anfängt zu rutschen. Und es war nicht immer leicht. Manchmal hätte ich einen Schlachterladen überfallen und mir unzählige Schnitzel und Steaks braten können. Mit vielen leckeren Röstaromen dran. Aber auch das hat mittlerweile ein Ende, ich kann nun gut damit umgehen und die Heißhunger Attacken bleiben aus. Klar purzeln die Pfunde nicht mehr wie zu den Anfängen, aber alle 2 –3 Tage fehlen wieder mindestens 500 Gramm. Oder auch mal ein Kilo. Ich kann nur immer wieder sagen, solltet auch ihr grade am abnehmen sein. Bleibt dran! Ihr nehmt NICHT für Andere, sondern für euch ab. Ihr wollt euch wohlfühlen, und nicht die Anderen. Denen ist es völlig egal, solange sie über euch herziehen können. Zeigt, was in euch steckt. Es geht – und es geht gut. Meine Größe hat sich mittlerweile um fünf Größen verringert. Und keine Angst ich bombardiere euch nicht mit Fotos – das ein oder andere könnt ihr aber trotzdem hier sehen.

Ich bin noch kein Modell, will es auch nicht werden, finde aber, dass man es schon toll erkennen kann. Ich bin verdammt stolz auf mich.


RS Fehler dürfen heute gern selber behalten werden :D


@Manuela Widmann 2017. Powered by Blogger.

Über mich

Hallo

Ich bin Manu und blogge hier seit mehr als 10 Jahren. Und kann mittlerweile auf viele nette Kooperationen zurückblicken. Das Bloggen selber macht mir viel Freude. Ich schreibe gern über neue und innovative Produkte, und auch immer mal wieder über meine Gewichtsreduzierung. Neben diesen Themen dürfen aber auch nicht die Bloggerevents fehlen, an denen ich bisher teilgenommen habe. Mich freut sehr, dass Du Dich auf meinen Blog "verirrt" hast. Ich hoffe, dass Dir gefällt, was Du hier zu lesen bekommst. Komm sehr gern wieder, es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

Hinweis

Fotos, sowie sämtliche Texte unterliegen meinem Copyright (sofern nicht anders gekennzeichnet). Ohne vorherige Genehmigung von mir, darf nichts kopiert oder anderweitig verwendet werden. Auch etwaige Textauszüge (inkl Phrasen) dürfen NICHT kopiert werden. Jeder Blogger sollte doch selbst in der Lage sein, seine Artikel mit eigenen Worten zu gestalten - ohne sich bei anderen Bloggern zu bedienen. Nachmachen muss man mich auch nicht, eigene Ideen sind doch viel netter ;) Oder nicht? Man kann prima erkennen, wer das tut.

Offenlegung / Kennzeichnung

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