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Mittwoch, 6. September 2017

Manu ist ein Hamster, ich habe Zähne :D


Ich hatte euch ja von meinem Projekt: Manu bekommt neue Zähne – berichtet. Und nun – nach einiger Zeit des Wartens, war es gestern soweit. Meine Zähne durften einziehen und auch bleiben. Nachdem ich die Woche davor kosmetische Anprobe hatte – und das Gefühl, dass ich einen riesigen Pfirsich im Mund habe – war natürlich dann der 4.9.2017 MEIN Tag. Ein Tag den ich seit Jahren herbeigesehnt hatte. Mich aber nicht getraut hatte – Dental Phobie ist scheisse!!. Hätte ich all die Jahre bereits DIESE Zahnarztpraxis gekannt, dann wäre dort schon eher Zähne gewesen und keine leeren Plätze. So ein tolles Team wie in dieser Praxis habe ich noch nie getroffen. Jede (r) dort ist eine Wolke für sich. Niemand ist eingebildet, jeder fröhlich und wirklich richtig lieb. Wenn Bärbel und ich es gewollt hätten, dann hätte man uns auf sicher noch einen Sandkasten und Bauklötze gesponsored. Klingt lustig, ist aber so. Und vor allem hat niemand zu uns gesagt: “Stellt euch nicht an”. Unsere Angst wurde souverän “verarbeitet” und wirklich jede(r) war total lieb. Genial war auch unser Zahnarzt. Noch super jung – Linkshänder – aber ein wahrer Meister seines Fachs. Jeder Handgriff saß. Und sehr geduldig war er auch.


Sehr schön fand ich es auch, dass Bärbel und ich immer zusammen in einem Raum bleiben durften. Um uns so gegenseitig anspornen zu können. Ich finde es super wichtig dass jemand Vertrautes dabei sein darf. Ohne dem ging zu Anfang gar nichts. Und da wir Beide ja wirklich Angst hatten, war es so einfacher. Und ja – dann kam der 4.9.2017. Der Tag der Wahrheit. Da lagen sie vor mir, meine Zähne. Strahlend weiß, Kerzengrade – einfach toll. Könnt ihr euch vorstellen, was dass für ein Gefühl mich mich gewesen ist. Ich habe sogar mit ihnen geredet *lol* sie bewundert – hin und her gedreht. Was ein unvorstellbar tolles Gefühl. Ich war und bin schockverliebt!! Und keine 20 Minuten später durfte ich sie dann schon stolz vorführen. Für jeden, der Zähne hat – die Eigenen – sicherlich unvorstellbar. Für mich ein Stück Leben mehr. Lachen, ohne die Hand vor den Mund zu halten. Ja, ich lache doch so gern. Als mir mein Ex Mann damals die Zähne ausgeschlagen hat, nahm er mir einen großen Teil meines Lebens. Und nun darf ich wieder sein, wie ich es mit Zähnen war. Unbeschreiblich!! Heute bin ich dann nochmal beim Zahndoc gewesen – oft drücken sie am anderen Tag. Und ich kam mir auch vor, wie ein Breitmaulfrosch. Ungewohnt – waren ja auch Jahre keine Platzhalter da.

Aber, nach ein wenig Abschleifen und richten, fühle ich mich total wohl und übe schon fleißig das Lachen MIT Zähnen. Aktuell sieht es aber eher noch nach Beißen aus *lol* Aber dass wird sich auch sehr schnell ändern. Da bin ich mir sicher. Reden kann ich auch schon ganz prima, dass, was noch fehlt, werde ich mir in einigen Wochen auch antrainiert haben. ich bin einfach nur Happy ohne Ende. Unglaublich, was das Coaching und meine Zahnärzte aus mir gemacht haben. Und natürlich auch meine krasse Gewichtsreduzierung. Das Leben kann SO toll sein – und durch Gewalt in der Ehe kann so was so schnell vorbei sein. Das aber ist Vergangenheit bei mir, ich schaue nun nach Vorne – ich leben neu – ich genieße. Ich bin wieder ich und noch so viel mehr. Und daran wird niemand wieder etwas ändern!! Auch werde ich in Zukunft einen riesen Bogen um Menschen machen, die mir nicht gut tun. Ich kann sehr gut auf solche "Menschen" verzichten.




Samstag, 22. Juli 2017

Eine ganze Woche lang habt ihr mittlerweile nichts mehr von mir gelesen. Eine Woche, die mir persönlich viel gegeben hat, aber auch ein wenig anders war als sonst. Es standen Vorstellungsgespräche an – die waren übrigens sehr nett. Dann noch mein “Hey” an Herausforderungen wächst man Frau ganz enorm. Meiner Mutter geht es mittlerweile besser, sie kommt heute von der Stroke Unit in eine normale Station. Und dann – nach ihrem Aufenthalt – in die Reha.  Da ist sie auf jeden Fall gut aufgehoben und ich bekomme meinen Kopf wieder frei. Gedanken solcher Art lenken enorm ab. Und wenn ich während dieser Zeit dann auch mal an mich dachte, fiel mir immer wieder mein Freitags-Termin ein. 7 Zähne ziehen – nur unter normaler Betäubung (also ohne Vollnarkose) – Hilfe, ich wollte auswandern. Irgendwohin, wo es kein “Auslieferungsabkommen” mit Deutschland gibt *lol*. Timbuktu – Palme 3, zweiter Stock rechts – hätte was gehabt. Aber wie immer war meine liebe Freundin Bärbel mit dabei. Sie hielt wirklich 3,5 Stunden bei mir aus. Und dass, obwohl sie selbst Dental Phobikerin ist. Sie ist meine ganz persönliche Heldin, ein Mensch, den ich unwahrscheinlich lieb habe. Sie war die ganze Zeit für mich da und als ich dann (während einer Pause) angefangen habe wie ein kleines Kind zu heulen – war sie so verdammt stark. Mein Fels in der Brandung. Ein Schatz!! Ich bin froh sie zu haben.

Die oberen Zähne wohnen noch beim Zahnarzt :D Sorry, wenn das etwas lädiert aussieht. 

💗 Ängste, Zwänge und Ich

Ich bin ja auch kein Mensch für Spritzen und wer sich nun diese mörderisch großen Spritzen beim Zahnarzt vorstellen kann – wird wissen, wie gruselig dass ist. Und ich bekam da nicht nur eine von – es waren “gefühlt” 10 inkl. nachspritzen, wenn es weh tat. Prima, dass es so ein Spray gibt, dass vorab das Zahnfleisch betäubt. Da war es doch tatsächlich erträglich. Der Zahnarzt war wieder super und zog blitzschnell jeden der “bösen” Zähne – es war auszuhalten. Aber einer davon weigerte sich ein wenig und dass war nicht wirklich toll. Auch wenn es so gar nicht wirklich weh getan hat. Aber dieses Knirschen und Knacken war gruselig. Und 2 Wurzeln wollten gar nicht wirklich raus – die kleinen (abgebrochenen) Stücke weigerten sich den Kiefer zu verlassen. Und der Zahnarzt musste sie freundlich lächelnd aus meinem Kiefer entfernen. Dass kam mir vor wie Stunden. Und überhaupt, wo kam das ganze Blut her? Und danach ging erst einmal gar nichts mehr. Das war alles ein wenig zu viel für die Manu. Heulend wie das Elend selber saß ich dann (Pause machend) auf dem Stuhl und wollte auch eigentlich gar nicht mehr weitermachen. Wenn da nicht Bärbel und die tollen Damen der Zahnarztpraxis gewesen wären. Was danach dann kam, war fast ein Kinderspiel. Und dann leuchteten sie in meinem Mund.

👄 Neue Zähne, anderer Mensch

Mein Provisorium wurde “eingeklebt”. Spannend, dass so was alles hält. Und es sieht so toll aus. Wir wollen aber noch eine Farbstufe heller werden. Ich freue mich wirklich sehr drauf, dann später auch alles fertig sehen zu können. Meine Zähne für oben wohnen auch noch beim Zahnarzt. Das wird dann Anfang August in Angriff genommen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich diesen Zeitpunkt herbei sehne. Auch, wenn ich ganz viel Angst habe (hatte), es ist ein verdammt gutes Gefühl es gewagt zu haben. Sich helfen zu lassen. Es zuzulassen. Ich kann wirklich nur Jedem raten sich zu trauen, sich den Zahnarzt seines Vertrauens zu suchen oder empfehlen zu lassen. Mein (unser) Zahnarzt ist so unsagbar toll – so was hätte ich mir nie erträumen lassen. Wer dort nicht allein hingehen mag, soll sich begleiten lassen. Jemand lieben an der Seite zu haben, kann so viel helfen!! Ich bin stolz auf mich, dass ich es geschafft habe. Und wer von euch nun einen phantastischen Zahnarzt sucht, meldet sich gern per Mail bei mir: manus-testwelt@t-online.de. Ich gebe die Adresse sehr gern weiter und auch anderen helfen zu können. Auch ihr schafft dass – ganz bestimmt. Versteckt euch nicht!! Lasst euch helfen, es ist so wichtig.

Sobald es wieder etwas Neues gibt, werde ich euch natürlich erneut berichten. Donnerstag geht es weiter mit den neuen Abdrücken, ich bin gespannt. Das Ende naht – die Belohnung steht kurz bevor.




Freitag, 14. Juli 2017

....... klingt lustig, ist es aber nicht. Ich habe heute doch tatsächlich hier im Wohnzimmer (mit ausgebreiteten Armen) gestanden und ganz laut gerufen: “Ich bin ein Geschenk”. Mein Mann ist nun scheinbar schwer suizidgefährdet – aber “hey” dass war gut. Richtig gut. Als einer unserer Coaches mit weit ausgebreiteten Armen in der Gruppe stand und rief “Ich bin ein Geschenk”, dachte ich: “Hallo, geht es dem gut – was nimmt der für Drogen ?” Und heute tat ich es – lustig wie Deine Umwelt darauf reagiert. Mein Kind bekam große Augen, mein Mann plante die “ich hab dich lieb Männchen” zu rufen und was meine Nachbarn dachten ? Keine Ahnung *lol*. Mir aber auch egal, es tat richtig gut. Ich bin heute eh so völlig “losgelöst” – heute war der erste Schritt – der Schritt, der mir SO wichtig war/ist. Es geht voran, meine neuen Zähne sind in Arbeit. Und vor allem, ICH habe es  geschafft – trotz Dental Phobie. Ich glaube ich mache meinem Zahnarzt einen Heiratsantrag – oder besser ich adoptiere ihn. Nicht dass auch er nun noch suizidgefährdet ist. Was ich jahrelang nicht gewagt habe – und mir auch nicht erträumen konnte – es ist passiert. Und demnächst werden nun tatsächlich kleine , süße Zähne in meinem Mund strahlen. Zähne, auf die ich total stolz sein werde.

👍Es ist nie zu spät sich zu verändern

Manchmal frage ich mich, warum ich diesen Schritt nicht schon früher gewagt habe – warum ich so eine lange Zeit habe verstreichen lassen. Was gibt es schöneres als zu lachen? Aber oftmals kommt es anders, als man Frau denkt. Und “hey” es ist niemals zu spät gewisse Dinge nachzuholen. Und wer dann noch so eine tolle Freundin wie ich an ihrer Seite hat – die selber Dental Phobikerin ist – sich aber dazu setzt, wenn es los geht. Der (ICH) kann sich glücklich schätzen!! Natürlich bin auch ich für sie da, wenn es losgeht. Und ich freue mich total drauf, das Bärbelchen (ich weiß, sie mag das *chen* nicht daran) endlich strahlend lachen sehen zu können. Sie hat es SO verdient. Sie hat es verdient IHREN Job zu bekommen – und noch SO viel mehr. Ja, und Montag geht es dann für mich zum Vorstellungsgespräch – auf dass ich super gespannt bin. Ich freue mich drauf. ICH, die jahrelang im Verborgenen gelebt hat – wird flügge. Und dass fühlt sich so gut an. So verdammt gut. Ich werde immer wacher, immer freier, immer selbstbewusster. Was nicht unwesentlich an unseren Coaches liegt. Ich bin froh dieses Projekt angenommen zu haben.

💃 Manu völlig abgedreht

Ich beschalle grade unsere Nachbarschaft mit Musik – wie lange habe ich schon nicht mehr DIE Musik gehört, die ich früher gern mochte. Viel zu lange einfach nur düstere Musik in mich gelassen. Und wenn ich heute keine Ohren hätte, würde ich im Kreis lachen – lustige Vorstellung – oder? So also fühlt es sich an, wenn Frau glücklich sein darf. Sich freuen kann. Ach ja und Mittwoch geht es zum Friseur. Das ist auch ein Punkt in unserem Projekt. Und ich werde mir meinen Haarschnitt aussuchen, den ich schon lange haben wollte. Es wird ein Pixie-Cut werden. Mein Gesicht ist mittlerweile schmal genug dafür. Dazu dann eine Farbauffrischung und die Manu ist perfekt. Natürlich werde ich dann sicherlich das ein oder andere Foto noch von mir posten *droh* *lol* Hach, Ich bin so gespannt. Ihr auch?




Samstag, 1. Juli 2017

Ein Auf und Ab in Deinem Kopf


Wie ihr ja bereits alle wisst – zumindest diejenigen, die sich immer wieder auf meinem Blog einfinden – bin ich aktuell Teil eines Projekts. Nein, ein Teil bin ich nicht, natürlich bin ich ICH. Sensibelchen, viel zu oft noch in meiner eigenen kleinen Welt versunken und manchmal etwas naiver als ich sein mag. Manchmal reicht ein kleiner Funken um mich erneut in diese (meine) Welt verschwinden zu lassen. Das kommt schnell und so verdammt unverhofft, dass ich manchmal nicht mal mehr reagieren kann. So wie Donnerstag zum Beispiel. Einmal ein falsches Wort, der Gedanke an etwas, dass in meiner Vergangenheit vorgefallen ist – und ich war wieder mal das kleine heulende Elend, dass ich so gar nicht mehr sein mag. Aktuell haben wir das Thema Lebenslauf und Anschreiben. Dinge, die normalerweise jeder “drauf haben” sollte. Tja, sollte, müsste, könnte. Nur ich saß da vor wie doof – mein Kopf drehte hohl. Klick, da war er wieder der Schalter – es war dunkel in mir und um mich. Ich, die eigentlich ja SO perfekt sein will, hatte Null Ahnung. Wie ein kleines dummes Schulkind kam ich mir vor, zickte dazu noch rum und haute anderen bestimmt nicht NUR ein doofes Wort vor den Kopf. Das waren sicherlich mehrere. Ihr könnt euch vorstellen, wie doof ich mir danach vorkam. Ich hasse diese Gefühlsausbrüche ohne Ende. Und frage mich immer wieder, wie ich es dann so weit habe kommen lassen können.

💢 Wo ist mein Ausknopf


Der Kopf steuert, der Bauch und vor allem das Herz will etwas ganz anderes. Manchmal wünschte ich mir, dass ich irgendwie einen Aus-Schalter an mir finde, den irgendjemand drückt und alles ist irgendwie verschwunden. Mir war dass Ganze peinlich, ich kam mir vor wie eine Verliererin, die einfach nur hat rumjammern wollen. Dem war aber mitnichten so. Ich wünschte mir manchmal, dass ich mich einfach selber mal deuten könnte. Und schon bin ich dann bei heute, dem 1.7.2017 und meinem Geburtstag. Ein Tag, der eigentlich ja nett (ne ist die kleine Schwester von Scheiße) toll sein sollte. Ein Tag, der gefeiert werden möchte. Ja, wir waren auch Eis essen und heute Abend kurz zu unserem Lieblingschinesen. Aber zwischendurch kamen mir immer wieder die Tränen. Warum? Jo, fragt mich mal – ich hatte mal wieder eine Phase, die ich nicht definieren will / kann / wollte. Konnte ich früher überhaupt nicht weinen, heule ich nun um so mehr. Dagegen sind die Niagarafälle manchmal kleine – versiegende – Quellchen. Auf einer Seite reinigt weinen die Seele, auf der anderen Seite tut es so verdammt weh. Aber ich durfte mich auch freuen in den letzten Tagen. Silvia und Anouck haben mir tolle Geschenke geschickt.

💢 Manchmal sind Geburtstage unterschiedlich 


Steffi hat mir heute Morgen ein süßes Ständchen per Whatsapp gesungen *so süß* und mein Bärbelchen (hab Dich lieb), die liebe Dani und noch ein paar andere liebe Mädels haben mir auch ganz lieb gratuliert. Da freut sich mein kleines Manuherzchen wirklich sehr. Auch wenn sich der ein oder Andere nicht gemeldet hat, es war ein schöner Tag. Allein der Gedanke, dass es mittlerweile so viele liebe Menschen in meiner unmittelbaren Nähe gibt, macht doch auch stärker. Und dafür bin ich wirklich mehr als Dankbar. Die anderen Baustellen kann ich dann auch noch später beseitigen. Dafür gibt es andere Tage.

Euch wünsche ich aber ein zauberhaftes Wochenende mit (hoffentlich) mehr Sonne. Auch, wenn ich es selber gar nicht so warm mag.

Update: Ich habe nun 5 Bewerbungen laufen - "yay". Nun warte ich ganz gespannt. 



*Enthält keine Werbung - außer für mich selbst :D


Freitag, 23. Juni 2017

Erst vor kurzem habe ich euch ja mein kleines Outing hier online gestellt. Und ich hatte so viel positives Feedback, dass ich gern weiter erzählen würde. Denn die Geschichte – meine Geschichte – geht ja noch weiter und hat natürlich viel mehr “Vorspiel” als manch einer denken mag. Und ich möchte es einfach wieder niederschreiben.  Da  gibt es doch tatsächlich plötzlich jemanden, der sich für einen einsetzt. Ungewohnt, und es gab auch super tolle Neuigkeiten per Handy. Neuigkeiten, die mir ganz andere Perspektiven bieten, als ich jemals gedacht hätte. Und nein, es ist NOCH nicht MEIN Job. DEN zu haben/bekommen ist natürlich eines meiner größten Ziele, denn nur noch zu Hause herumsitzen möchte ich nicht (auch wenn ich heute mal wieder so einen Punkt habe und mich verstecken mag). Auch wenn ich mir bereits jetzt ausrechne, wie lange es dauert, bis ich 80 bin. Lacht nicht, ist tatsächlich so. Eigentlich gab es bei mir früher nie den Punkt zu denken, was tust Du, wenn Du mal ganz alt bist. Ich habe vielmehr über diejenigen gelacht, die schon Panik hatten 30 Jahre alt zu werden. Ich ärgere mich vielmehr darüber nicht schon vorher aktiv nach Hilfe gesucht zu haben. Wie viele Jahre habe ich dadurch verpasst, wie lange Zeit ist verstrichen. Verstrichen durch Ängste, die ich immer mehr in mein Leben gelassen habe. Ängste, die teils durch mein Umfeld entstanden sind, teils durch mich, weil ich mich nicht gewehrt habe.


👥 Ängste sind präsenter, als gedacht


Erst gestern waren die Ängste wieder präsent. Nicht nur, dass ich mich mal wieder selber hinterfragt habe, was redest Du da eigentlich und warum tust Du das? Auch, wenn mein Gegenüber mich nicht verurteilt, eher im Gegenteil  – die Fragen kommen mir trotzdem. Mir war es auch peinlich irgendwie – manchmal will mein Schnabel schneller sein, als es mein Hirn zulässt. Ist, wie das Bauchgefühl, dass den Kopf überlisten will und umgekehrt. Und da war er mal wieder, der persönliche Manu Fettnapf. Da war ja auch vorher niemand, der mich hat reden lassen. Reden schon, aber nicht über dass, was lange Zeit auf meiner Seele schlummerte. Was mir richtig weh tut, was mich zu dem hat werden lassen, was ich heute bin. Klar, ich hätte dass auch in meiner Familie ansprechen können. Nope, für mich ein No Go, meine Familie hat schon genug mit mir erlebt.  Lieber habe ich alles stumm hingenommen, mich selber kritisiert und mich weiter in das AUS manövriert.  So ist sie halt, die Manu. Gestern also hatte ich mal wieder diesen doofen Zwang zu denken, dass die Autofenster nicht zu sind. Was tut Frau in so einem Fall? Früher taten dass ja andere für mich – ich schaute selber nach. Natürlich genau zu dem Zeitpunkt, als es ganz toll anfing zu regnen. Regen? Dass war ein Wasserfall, ich war klatschnass, habe mir den Pürzel abgefroren – und natürlich waren die Fenster niemals auf. Der Weg war umsonst, hätte ich aber auch so gewusst. Kontrollzwänge sind nicht produktiv – aber zumindest zogen sie mich auch manchmal (früher) aus dem Haus.

👥 Kontrollzwänge machen krank


Ich weiß nicht, ob jemand von euch unter einem Kontrollzwang leidet – ich wünsche es keinem. Es kommt, es geht und wenn es kommt, dann kannst Du nichts machen. Nur selber hilflos diesen Zwängen folgen – und ich habe da einige von. Es gibt/gab Zeiten da bin ich (Nachts) bis zu 20 Mal aus dem Bett aufgestanden um zu schauen ob der Wasserhahn auch ja nicht mehr läuft. Und irgendwann entwickelt sich eine prima Lösung – weil, Frau ist ja irgendwann auch mal müde und möchte schlafen. Sie macht Fotos. Das Smartphone liegt eh immer in meiner Nähe. Und kommt dann dass Verlangen aufstehen und nachschauen zu wollen, wird eigentlich nur noch das Handy benötigt um wieder beruhigt zu sein. Oftmals kommt es vor, dass ich sogar ein Fotos des Autos schieße, weil ich denke, es könnte ja falsch geparkt sein. Unvorstellbar für jene, die diese Dinge nicht kennen. Natürlich wird auch (nach dem Verschließen) genauestens kontrolliert, ob die Türen auch zu sind. Trotz Zentralverrieglung. Ja, die Dinger machen sogar Krach beim Verriegeln – aber auch dass reicht mir dann nicht. Diese Situationen habe ich Gott sei Dank nur noch selten, wenn, dann aber mit Brachialgewalt. Tut weh und ist nichts, worüber man Frau lachen könnte.


👥 Bauchgefühle vs. Kopfgefühle


Es ist ähnlich wie Gefühle, die unerklärbar und abstrakt sind, die einen zum Nachdenken bringen. Um dann erneut wieder zu hinterfragen, warum tut Dein Bauchi dass? Willst Du es oder willst Du es nicht. Und wenn Du Dir die Fragen mit Ja beantworten kannst – warum Ja und nicht Nein. Und genau diese Situation habe ich heute Morgen mitgenommen. Ein eigentlich toller Tag, nicht so heiß wie gestern – aber kein Regen. Liebe Menschen um mich herum, die es verdient haben auch als solche angesehen zu werden. Und nicht um ihnen weh zu tun. Zu Anfang war alles prima, ich hatte mein kleines Plappermaul mal wieder viel zu weit offen. Ich konnte mich auch noch für die Hilfe so bedanken, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ihr erinnert euch an den obigen Satz mit dem Anruf? Der mir so wichtig war? Und plumps kam später etwas, was ich nicht habe deuten können. Irgendwas schlich sich da in meinen Kopf und wollte Unruhe stiften. Hat geklappt – danke Kopf. Als wir dann noch unser Thema bekamen (Was uns anstrengt/Angst macht) war es mit mir ganz aus. Schnell waren Sätze da, die ich dem Tag zuvor im Einzelgespräch nicht habe sagen wollen (b.z.w. scchon, aber ganz anders) und auch Ängste aus meiner Vergangenheit. Unter Anderem häusliche Gewalt. Nur zu gern gab ich noch einen Tipp zur eventuellen Selbsthilfe. Dann aber war es vorbei – mein Kopf machte dicht. Mein Schneckenhaus schloss sich.

👥 Abschalten um jeden Preis


Dass ist dann in etwas so, als wenn Du Watteknäule in Deinem Ohr hast und nur noch leise Fetzen eines Gesprächs mitbekommst. Du schaltest komplett ab. Ich bin dann immer in meiner kleinen Manu-Welt. Und da komme ich oftmals nicht wieder raus. Kleine Gespräche in den Pausen bekomme ich dann noch mit, auch ein kleiner Scherz am Rand ist dann noch drin, dass aber war es dann schon für den Rest der Stunden. Da kann mein Wille mich da wieder heraus zu bringen noch so fest sein – es geht nicht. Auch, wenn es dann da eine Person gibt, die mich wieder versucht lieb anzustupsen – nichts hilft. Auch, wenn es noch so lieb und fürsorglich gemeint ist. Gott sei Dank sind dass aber Situationen, die kaum noch auftreten. Sie sind aber präsent und dass macht mir nachwievor Sorgen und natürlich auch Ängste. Auch möchte ich gar nicht abweisend sein – ich bin viel zu gefühlsbetont, als jemanden weg stoßen zu wollen. Und ganz ehrlich wäre ich froh, mich endlich mal so zu sehen, wie ich eigentlich bin. Ich habe eine tolle neue Freundin (vor Ort) gefunden, die es wert ist gemocht zu werden. Die mich oftmals mehr als aufmuntern muss. Ich möchte ihr und auch anderen zeigen, dass ich eigentlich ganz anders bin – sein will. Endlich zulassen – wenn da nicht dieser kleine – böse – Teufel wäre, der immer mal wieder hämisch über die Schulter linst. Großes Kopfkino – ich habe genügend Fotomaterial und Filmstrecke vorrätig.

👥 Yay, Wochenende


Trotz Allem, ich freue mich schon, wenn das Wochenende vorbei ist und ich alle am Montag wieder sehen darf. Natürlich genieße ich das Wochenende auch zu Hause – aber sich mit anderen austauschen zu können, die nicht zur Familie gehören, ist mir mittlerweile (Gott sei Dank) wieder unwahrscheinlich wichtig geworden. Früher hätte ich dass für undenkbar gehalten. Ihr erinnert euch – für mich war (fast) alles NUR böse!!

Ich freue mich nun über jeden von euch, der/die bis hierhin gekommen ist und weitergelesen hat. Ich bin aktuell dabei mir noch einen weiteren (dritten) Blog aufzubauen, der mich und meine Erfahrungen / Erfolge usw. wiedergeben soll. Ich freue mich bereits drauf, denn ich merke, dass sich meine Gedanken mit jedem Buchstaben positiver verändern. Manchmal ist es eben gut, sich alles mal wieder von der Seele zu schreiben. Und auch heute gilt: Rechtschreibfehler dürfen selber behalten werden. Mein Perfektionismus darf bei solchen Zeilen gern mal weg bleiben.



*Auch hier gibt es heute KEINE Werbung


Montag, 19. Juni 2017

Heute gibt es mal etwas sehr persönliches von mir. Dinge, die die Einen bereits von mir kannten, aber eben die Mehrheit nicht. Und dass war bisher auch gut für mich. Mittlerweile aber habe ich die Erfahrung machen dürfen, dass es gut! ist mit jemandem drüber reden zu können. Ihr glaubt nicht, wie gut dass tut. Wie wunderbar es ist tolle Menschen zu kennen, die hinter einem stehen, sich mein Gebretzel anhören und einfach da sind. Nicht das virtuelle in einer Scheinwelt zählt, sondern wirklich das reale Auge in Auge – Gegenübergespräch. Aber beginne ich mal mit den Dingen, die vorher waren. Dinge, die mein Leben komplett verändert und mich haben so werden lassen, wie ich bis zum 18.04.2017 noch war. Diejenigen die weniger mit mir zu tun hatten werden keinesfalls gemerkt haben, dass ich im Kern eigentlich ein Sensibelchen bin. Sondern eher eine burschikose und starke Frau erwartet haben (war ich ja eigentlich auch-es schlief nur). Anfing alles mit einem Mann (meinem Mann) mit dem ich über 10 Jahre eine Ehe – kein Leben – führte. Der schlussendlich dafür gesorgt hat, dass ich mich immer mehr zurückgezogen habe. Wegen ihm habe ich damals einen Job – MEINEN Job aufgegeben. Danach folgten Job, die ich heute im Leben nicht mehr haben möchte.

💖 Falscher Job kann dass Aus bedeuten


Tja, wer nimmt denn auch jemanden, der (die) einen gebrochenen Kiefer und ausgeschlagene Zähne hatte? Hat kein Mensch gesehen – ich schon! Und ich zog mich noch mehr zurück. Dann folgte (es war vor etwa 3 Jahren) ein Job im Callcenter (Outbound) der mich dann komplett “abstürzen” ließ. Mobbing – ganz groß geschrieben. Gönne ich keinem Menschen – mir am allerwenigsten. Trotz allem hielt ich es dort einige Monate aus. Nach Feierabend saß ich heulend im Auto – ich zog mich noch mehr zurück! Menschen um mich zu haben war eine Qual. Aber “hey” ich musste ja auch mal einkaufen gehen – mal raus Luft holen, Sonne anschauen. Eben dass bisschen um überhaupt noch ein wenig soziales Umfeld um sich zu haben. Nachdem ich es dann endlich geschafft hatte, den Job hinzuschmeißen, ging es mir richtig mies. Ich machte mir selber Vorwürfe. “Wie kannst Du nur hinschmeißen und Dich selber Arbeitslos machen”? Zumal Arbeitslose ja eh asozial “geredet” werden. Egal, ob nun gewollt oder ungewollt. Es gibt Situationen, da kann kein Mensch etwas dafür – es ist wie es ist.

Ich vorher, da wollte ich NICHT selber mit mir reden :D

💖 Zwei Jahre nur in der Wohnung - war es dass?


Kurzum, ich begann mich doch tatsächlich zu schämen arbeitslos geworden zu sein. Und schloss mich mehr oder weniger über 2 Jahre in der Wohnung ein. Ein Familienleben war mir aber möglich. Nur der Kontakt zu anderen Menschen ausgeschlossen. Ich begann mir meine neue Welt zu spinnen. Und wenn ich mal aus dem Fenster geschaut habe und Menschen sah – glaubt es mir, ich wäre gern einer von ihnen gewesen. Nur war es mir NICHT möglich. Viel zu sehr hatte ich Angst davor wieder verletzt zu werden. Wieder auf Menschen zu stoßen, die mir weh tun. Und nein, mir tat dass Ganze gar nicht gut. Es gab Momente an denen ich Bloggereinladungen abgesagt habe – aus Angst, dort auf Menschen zu treffen, die mich (mittlerweile fettes Ding – ja ich habe extrem zugenommen damals) irgendwie wieder nur “verarschen”. Für mich gab es kein Gut oder Böse – für mich gab es nur das Hier und Jetzt und generell Böses. Mein Vertrauen war komplett weg. Hinzu kam noch, dass ich mittlerweile auch keine Brücke mehr hatte – also auch nicht mehr lachen konnte (wollte). Ich kann mich noch gut an mein erstes (eigenes) Event in Hamburg erinnern. Zumindest habe ich es planen und hinfahren können. Es war toll mit den (mir bekannten) Mädels. Hatte ich sie ja auch selber eingeladen.

💖 Fremde Menschen mochte ich nicht um mich rum


Jeder fremde Mensch, der mich auch nur annähernd versucht hat anzusprechen, wurde mehr oder weniger “gebissen” – ich war dann froh, wenn er/sie/es abgehauen ist. Spaß war anders. Obwohl die Mädels total toll waren und mich immer irgendwie versucht haben aufzumuntern. Vielen Dank hier auch nochmal an euch Süßen *knutsch*.  Gab es davor oder danach ein Event wägte ich kurz ab: “Kennst Du da jemanden, dann kannst Du hingehen. Kennst Du keinen, dann bleib besser weg”. Und immer wieder wies ich genau auf meine Schwächen hin. Schwächen, die niemand hätte sehen können, wenn ich nicht alle draufgestoßen hätte. Meine (nicht vorhandenen) Zähne. Wofür ich selber ja nicht mal was konnte. Es ist aber so, und wem es so geht wie mir im Moment noch, der/die weiß, wovon ich hier rede/schreibe. Dental Phobie, ein Thema, was lange Zeit bei mir Thema war, kam noch dazu. Zahnschmerzen wurden solange betäubt, bis sie weg oder ertragbar waren. Zahnärzte waren für mich reinste Sadisten um die man am besten einen großen Bogen macht. Ob das gesundheitlich nun gut war oder nicht. Und überhaupt war mir alles egal, meine Fassade wurde höher – mein dicker Hintern auch.

Geht doch :)

💖 Krank sein ohne es zu wissen

Depressionen stellten sich ein. Immer mehr Vorwürfe kamen dazu. Und ab und zu kam dann die kleine Manu zum Vorschein, die sagte: “Hey, Du bist ja gar nicht arbeitslos – Du hast ein Kleinunternehmen. Du bist zwar dick, aber auch wieder kein Monster”. Und auf der anderen Seite saß dann der kleine Teufel der dem Engelchen dann in die Flügel kniff und hämisch lachte. Und schon war es dass mit dem Aufbegehren. Kurz nach meinem letzten eigenen Bloggerevent musste ich als Notfall ins Krankenhaus – nichtsahnend, wie krank ich wirklich bin und schon lange war. Dass aber stellte sich erst bei einer Blutuntersuchung heraus. Sämtliche Werte meines kleines Manus-Ichs waren dermaßen im Keller, dass es für 5 Menschen gereicht hätte – ganz locker. Eine ambulante OP (auf die ich nicht weiter eingehen will – weil DASS möchte ich euch ersparen) folgte. Ein Arzt des Krankenhauses machte mir extreme Angst – von wegen ich würde sterben, wenn ich wieder nach Hause gehen würde. Viele Demütigungen später und ab dem nächsten Tag am dem ich mich selber entließ – mit dem Befund in der Tasche: Diabetes mit Insulin Pen, Cholesterin ausreichend für ne ganze Kompanie Soldaten und einem Langzeitwert, der Elefanten zum Liegen bringt, kam DER Entschluss. Insulin spritzen tut nicht weh, aber so viele kleine Löcher im Finger und in meinem Bauchi wollte ich auch nicht haben. Also TU was. Tja und was ich getan habe, war dass, was der Arzt mir nicht zugetraut hat.

Teufelchen war ich schon immer gern :D


💖 Man Frau kann mehr als sie vermutet


Er meinte ganz lapidar: “Sie können ja gar nicht SO viel abnehmen um jemals wieder von der Spritze runter zukommen”. Kann ich nicht? Kann ich doch. Und wie ich dass kann!! Aber dazwischen musste ich dann nochmal ins Krankenhaus – dort wurde dann dass, was das andere Krankenhaus “versaut” hat erst einmal gerichtet. Fünf Tage ICH im Krankenhaus – Worst Case. Aber!! Es war toll, die Schwestern und Ärzte super nett, ich fühlte mich wohl. Und “fast” gesund durfte ich dann auch irgendwann wieder nach Hause. Ich hatte in den fünf Tagen aber mehr Infusionen und Löcher in irgendwelchen Venen, als in meinen ganzen 53 Jahren, die ich (noch) alt bin. Mein Hausarzt unternahm dann alles weitere, was es zu tun gab, damit ich wieder gesund werde. Damals wog ich genau 62,5 Kilo mehr als heute. War Fett, hässlich, träge und tot traurig. Ich hatte aber auch selber Schuld – oder war es doch mehr meine Umwelt an der ich mich ausgerichtet habe? Ob ich es noch herausfinden werde, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, ich habe ab dem 18.04.2017 eine Chance bekommen, die ich (teils) sehr gern (teils) aber auch sehr ungern annahm. Und zwar wurde das Projekt “Job&Style” angeboten. Hier war dann gleich wieder die Sache für mich, die einen Haken hatte. Hatte sie nicht, für mich stand dass aber fest. Was sich so anhört kann nur negativ sein. Ist es aber nicht. Ich olle Nuss lernte plötzlich Menschen kennen – unvorstellbar. Und die haben nicht mal gebissen, sondern waren total lieb. Ich konnte offen reden, meine Befürchtungen mitteilen – nichts wurde schön geredet.

Ich heute. Und wow, ich bin auf die Mauer gekommen. Ganz ohne Leiter und ohne auf der anderen Seite wieder runtergefallen zu sein :D

💖 Lasst euch helfen, das Leben kann so toll sein


Wir hatten (haben Gott sei Dank noch immer) Coaches, die mit uns DEN Job finden sollen/wollen. Und ich bin mir fast sicher, dass das auch klappt. Kurzum niemand von uns (wenn sie denn auch will) ist da fehl am Platze. Treten Fragen auf, können sie gestellt werden. Gib es Kummer ( so wie heute) dann gibt es ein (nein zwei) offene Ohren. Und wer mich kennt, weiß dass ich nicht wenig rede, wenn es brennt *lol*. Kurzum, wenn die Coaches es nun noch schaffen mich 20 Jahre jünger zu “hexen” ist alles perfekt – was ohnehin schon toll ist. Hier nochmal ganz lieben Dank an Frank für heute!! Ich hatte schon erwähnt, dass Du adoptiert bist? Nicht? Dann weißt Du es jetzt *grinz* Vielen Dank, dass es Dich gibt!! Und ganz lieben Dank an euch Mädels, ihr seid toll, ich habe euch lieb und bin froh euch zu kennen. Ja nun geht es ja auch noch weiter. Bärbel und ich haben bereits 2 Mal den Schritt zum Zahnarzt gewagt. Und “Hey” es gibt sogar tolle Zahnärzte. Und ganz bald strahlen dort, wo heute nichts ist, super niedliche kleine Zähne. Welche, die in Zukunft jeden beißen können, der/die/das es nicht besser verdient haben. Nun muss ich nur wirklich mit dem umgehen können, was mir unsere Coaches so mit auf den Weg geben. Ich muss lernen so zu sein, wie ich bin und mich bisher entwickelt habe. Geht noch nicht ganz, manchmal erschrecke ich mich selbst noch ein vor dem, was ich da nun bin.

💖 Sensibelchen sein, aber auch wissen, wer Du bist


Ich mag es gern zu hören, wenn meine liebe Silvia von silifyinfo.de mir sagt, dass ich mich total verändert habe. Ich mag es mich über mich selber zu wundern, wenn ich mich (fast) gar nicht mehr über Dinge aufrege, die es nicht wert sind. DAS war früher ein ganz großes Manko von mir. Dinge an mich heranzulassen, die es gar nicht wert waren! Sich drüber lustig zu machen, macht viel mehr Spaß – ich ironische Ziege aber auch *lol*. Jo, ich bin auch heute noch sehr gern Ziege, Zicke, Hexe und andere Dinge. Da würde mir auch was fehlen. Und warum schreibe ich dass hier nun alles, fragt ihr euch?! Ganz einfach – es gibt mehr kleine Manus auf der Welt. Kleine sensible Dinger, die sich verkriechen und genau so sind, wie ich es bin. Tut was dagegen, lasst euch NICHT fallen, wie ich es getan habe. Es ist einfach zu schön wieder “Du selbst zu sein”. Wieder zu fühlen, zu spüren und von lieben Menschen umgeben zu sein. Positives Denken habe ich auch erst wieder lernen müssen – aber es geht. Und es geht verdammt gut. Und vor allem, es tut gut. Fühlen, spüren, sehen, zu kennen, sich trauen – all dass sind Dinge, die ich lange Zeit habe vermissen müssen. Und vor allem, steht dazu auch mal ohne Job zu sein. Dass kann heutzutage wirklich jedem passieren. Niemand ist davor gefeit, niemand kann es drehen, niemand kann etwas vorhersehen. Außer Ich *lol* ich habe eine Glaskugel. Fangt an zu leben, viel zu schnell verliert sich jeder in der Zeit – und die ist SO kostbar. Lasst euch NICHTS nehmen, lebt!! Genießt und erlebt. Ich arbeite da auch noch dran. Und weiß nun wieder, wie schön die Welt sein kann.

Und nun dürft ihr einen Kaffee trinken, war lang genug. Ich freue mich über jeden, der bis hier unten angekommen ist. Rechtsschreibfehler dürfen heute gern selber behalten werden :D



*und nein, hier gibt es heute KEINE Werbung zu lesen :D


@Manuela Widmann 2017. Powered by Blogger.

Über mich

Hallo

Ich bin Manu und blogge hier seit mehr als 10 Jahren. Und kann mittlerweile auf viele nette Kooperationen zurückblicken. Das Bloggen selber macht mir viel Freude. Ich schreibe gern über neue und innovative Produkte, und auch immer mal wieder über meine Gewichtsreduzierung. Neben diesen Themen dürfen aber auch nicht die Bloggerevents fehlen, an denen ich bisher teilgenommen habe. Mich freut sehr, dass Du Dich auf meinen Blog "verirrt" hast. Ich hoffe, dass Dir gefällt, was Du hier zu lesen bekommst. Komm sehr gern wieder, es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

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