Donnerstag, 16. Februar 2017

Aktuell gibt es hier in der Gegend wieder viele Einbrüche und Überfälle. Da mache ich mir wirklich viele Gedanken drüber. Wie geht es euch dabei? Wir sind im Zeitalter der Technik, man muss sich absichern.

Im Zeitalter von selbstfahrenden Autos, Siri und multiplen Identifikationsmöglichkeiten via Google ID und Co. macht auch die Sicherheitsbranche nicht schlapp. Ein elektronisches Türschloss legen sich deshalb nun mehr und mehr Haushalte zu. Denn Statistiken belegen, dass den Europäern der Schutz des (gewerblichen) Eigentums heute wieder sehr wichtig ist. Die Märkte spezialisieren sich daher zunehmend auf intelligente Zutrittssysteme, welche nicht nur mit Fernbedienung oder biometrischen Fingerscan zu öffnen sind – sondern auch mit dem Smartphone und der gesamten Hauselektronik korrelieren. Das sind die smarten elektronischen Türschlösser der neuesten Generation.

Jeder kennt die Chipkarten aus dem Hotel, welche beim Check-In auf das Zimmer Nummer X registriert wird. Sie gelten als Vorreiter elektronischer Türschlösser und sind bis heute Marktführer. Im Gewerbe sind elektronische Schließzylinder auf Radio-Frequenz-Basis (RFID) ebenso lange bekannt wie beliebt: Mittels eines Transponders – meist in Form eines Schlüsselanhängers – bekommt jeder Mitarbeiter eine Zutrittsberechtigung für bestimmte, ihm zugeordnete Bereiche des Unternehmens. Eine elektronische Protokollierung ermöglicht es dann, die Zugangsdaten und -Zeiten der Mitarbeiter einzusehen.


🕝 Das Smartlock │ Zukunftsweisendes Elektronisches Türschloss

Auch wenn diese altbekannten Formen elektronischer Schließzylinder lange Zeit fortschrittlich waren, übernehmen die sogenannten „Smartlocks“ den Markt in rasanter Geschwindigkeit. Smartlock – das ist das elektronische Türschloss von heute. Einfach zu montieren, intuitiv und benutzerfreundlich. Diese neue Art der elektronischen Türschlösser arbeiten mehr oder weniger autonom, da sie mit Smartphone, Auto und dem gesamten Haus verbunden werden können. Sie sind Teil einer weit größeren Bewegung, die sich Heimautomatisierung (zu engl. SmartHome / Home-Automation) nennt. Man muss aber nicht das gesamte Haus mit dementsprechenden Funk-Adaptern ausstatten, nur um ein Smartlock benutzen zu können. Es reicht ein einmaliges Auswechseln des Schließzylinders an einer Tür.

Smartlocks gibt es in verschiedenen Ausführungen, und viele Modelle lassen sich auf zwei Arten ver- und entsperren: Hauptzutrittsmöglichkeit ist oft das eigene Smartphone, welches meist NFC-fähig sein muss (Iphones fallen damit leider noch weg). Viele elektronische Türschloss - Modelle wie das Yale ENTR unterstützen aber auch eine Verbindung zum Smartphone via Bluetooth.

Also wie funktioniert das ganze System nun? Zuerst wird die Hersteller-App aufs Smartphone geladen, welche mit wenigen Fingertipps das Smartphone mit dem Smartlock verbindet. Damit wird sozusagen der / die Hauptbenutzer festgelegt. Möchte man nun die Türe entsperren, hält man einfach sein Smartphone an das elektronische Türschloss. Manche Modelle entsperren die Tür auch selbsttätig bei Annäherung. Letzteres ist ziemlich praktisch, wenn man mit schwerem Einkauf nach Hause kommt und schnell ins Haus möchte. Einige elektronische Türschlösser ziehen dann noch die Türfalle ein, wodurch man der Tür nur noch einen kleinen Stoß versetzen muss, um mit dem schweren Einkauf ins Haus zu kommen.

Die zweite Zutrittsmöglichkeit ist meist ein verbautes Notschloss, welches einem im Notfall die Türe auch bei einem unwahrscheinlichen Defekt des Smartlocks öffnen lässt.
 
Die App ist bei solchen Schlössern stets das Herz des Systems. Von hier aus kann man – ähnlich wie bei elektronischen Türschlössern auf RFID Basis – Protokollierungen einsehen und Zugangsberechtigungen vergeben. Diese sind auch zeitlich via die App einstellbar. So kann das elektronische Türschloss zum Beispiel zwischen 16:00 und 16:15 sich von außen auch ohne Zugangsberechtigung öffnen lassen. Praktisch, wenn man Handwerker oder Reinigungskräfte während seiner Abwesenheit im Haus haben muss.


🕦 Zunehmend auch für den Privatnutzer interessant

Nicht zuletzt bieten elektronische Türschlösser auch ein neues Gefühl von Sicherheit. Für viele Nutzer Grund genug, sich eines zuzulegen. Waren elektronische Türschlösser in der Vergangenheit komplexe, wartungsintensive Systeme mit Kinderkrankheiten, werden sie heute durch ihr intuitives, eigenständiges Handling zunehmend für den privaten Nutzer interessant - vor allem im Bereich des präventiven Einbruchschutzes.
 
Denn ein Einbruch muss binnen weniger Minuten, oft Sekunden passieren. Nur wenige Einbrecher rechnet damit, ein elektronisches Türschloss vorzufinden. Alle Modelle für den Außenbereich sind daher gegen eine gewisse mechanische Einwirkung durch Einbrecher gewappnet. Für einen erfolgreichen Einbruch kann ein elektronisches Türschloss also durchaus mehrere Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Bedenkt man, dass über 90 Prozent aller Einbrüche Zufallseinbrüche sind – also dann passieren, wenn die Lage gerade günstig erscheint – kann ein elektronisches Türschloss oftmals schon Abschreckung genug sein. Die Einbrecher versuchen es dann an einem anderen, attraktiveren Objekt in der Nachbarschaft.


Elektronische Türschlösser sind die Zukunft - sei es zu gewerblichen Zwecken oder im privaten Bereich. Mit immer größeren spitzentechnologischen Errungenschaften ist es nur eine Frage der Zeit bis intelligente Zutrittssysteme sich ähnlich nahtlos wie der Funk-Autoschlüssel in das Alltagsleben vieler Menschen integrieren. Es wird aber noch ein paar Jahre dauern, bis die Technikindustrie hier die geeignete Norm von Funk-Verbindungen gefunden hat und auch große Hersteller wie Apple auf diesen Zug aufspringen. Nicht zuletzt, weil viele Konzerne nach wie vor das Motto „Willst du gelten, mach dich selten“ für sich beanspruchen. Man kann also auf einige interessante Spezial-Ausführungen verschiedener Häuser gespannt sein.




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