Sonntag, 29. Juni 2014

Wenn ich meine Schulzeit Revue passieren lasse, muss ich sagen, das ich eigentlich immer eine gute Schülerin hätte gewesen sein können, aber irgendwann beschloss keine Lust mehr zu haben. Wenn man dieses beschließt, ist man sich noch gar nicht klar darüber, was das alles für Konsequenzen haben kann. Zwar hatte ich auch am Ende der 10. Klasse meinen Realschulabschluß, aber das ich den dann überhaupt erreichte, grenzte an ein Wunder. Irgendwann machte sich bemerkbar, das meine verlorengegangenen Leistungen kaum noch aufholbar waren, Nachhilfe musste her. Nach einer Null-Bock-Phase kam da richtige Arbeit auf mich zu. Die 7. Klasse durfte ich dann auch gleich zweimal besuchen, mein Hosenboden tat mir übrigens noch Tage später weh – entzückt war meine Vater grade nicht. Mit der richtigen Nachhilfe war ich nach einem Jahr dann aber doch soweit gefestigt, das ich die Schule noch anständig zu ende bringen konnte. “Man lernt nie für andere, sondern immer nur für sich” – ich weiß nicht, wie oft ich diesen Spruch gehört – ihn verflucht – habe, aber irgendwas ist ja dran. Kein vernünftiger Schulabschluss, keine vernünftige Ausbildung – keine Job.


Grade in der heutigen Zeit, in der 100 andere hinter deinem Job stehen, kann man sich solche “Schnitzer” nicht erlauben. Töchterchen macht grade die gleiche Phase durch, die ich damals hinter mir hatte – hier gibt es zwar kein großes meckern, aber den, damals verfluchten Spruch, habe ich auch das ein oder andere Mal auf den Lippen. Und wie soll es anders sein, sie schaut genau so bockig wie ich damals – und denkt sicherlich auch: “Mama, kannst du auch mal was anderes sagen?” Was bei Michelle spannend ist, sie ist wirklich gut gewesen, schrieb Einsen und Zweien, plötzlich aber der Einbruch – ausschlaggebend könnte hier der Eintritt in die Pubertät gewesen sein, andere Interessen  oder einfach die Tatsache, das sie mir einfach zu ähnlich ist vom Wesen her. Hier wird es auf jeden Fall im nächsten Schuljahr eine passende Nachhilfe geben. Umgeschaut und verglichen habe ich schon, auch in anderen Städten, um einfach mal einen Vergleich sämtlicher Angebote zu haben. So kann man sich z.B. hier ansehen, das viele Schülerhilfen (hört sich schon mal besser an, als Nachhilfe), auch Bundesweit zu finden sind. Nun wollen wir nur hoffen, das Tochterkind auch den rechten Dreh wieder findet – es wäre schade drum, wenn sie ihre “Unlust” weiter ausbauen würde.




Kommentare:

  1. Zum Glück viel mir das lernen nie schwer. Heute sind die Ansprüchen an die Kids aber auch viel größer und in dem Alter will man auch nicht glauben das es die Eltern nur gut meinen... leider merkt man das viel zu spät.
    Ich drücke deiner Tochter die Daumen das sie gut durch die Schule kommt.
    GLG

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  2. Mit unseren Kindern steht uns das Abenteuer Schule noch bevor. Ich bin gespannt, wie sie es lösen werden. Ich hoffe sie kommen nach meinem Partner, der nie Lernen musste und auch gar nicht weiß, was das ist. ich selbst kam aber auch in den Genuss einiger Nachhilfestunden um die ich jetzt natürlich sehr froh bin. Im Nachhinein sieht man halt oft einiges anders...

    LG Romy

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