Sonntag, 12. Januar 2014

Der wahre Wert eines Blogartikels, oder: wie finanziere ich am besten mein Hobby


Mir schwillt seit einigen Tagen der imaginäre Kamm auf dem Kopf. An fing es mit einer “Bloggeraktion” über sie ich grade mal kein Wort verlieren möchte, da wurde bereits schon viel zu viel drüber geschrieben, wieder gelöscht und noch mehr geschrieben. Was mich viel mehr regelrecht anwidert, ist die nun beginnende Schleimerei nicht angenommener "selbsternannter” Hobby-Bloggerinnen auf besagter Blogtester-Aktionsseite.  Ich zitiere mich nun einfach mal selber (Kommentar dort von mir)


Manuela Widmann: Ich persönlich möchte hier grade nicht auf das Thema Proben, kein Absender oder wie verschickt wurde - eingehen. Vielmehr möchte ich den Bezug zum Thema Hobbyblogger nehmen. Was ist ein Hobbybog? Es ist einer, in dem man keinerlei Links findet sondern nur private Themen. Kooperiert man nämlich mit Firmen, so ist man keineswegs mehr nur *Hobbytechnisch* unterwegs, sondern hat die Pflicht ein Gewerbe anzumelden - so wie das viele meiner Bloggerkolleginnen und auch ich getan haben. Es müssen Steuern gezahlt werden in vielen Fällen greift auch keine Familienversicherung mehr, die Damen oder auch Herren Blogger müssen auch die KK anteilmäßig selber zahlen. Und das sind recht beachtliche Summen. Viele der Blogger um die es hier geht bekommen oftmals auch Produkte, die über 100 Euro und mehr hinausgehen - diese werden oftmals nicht mal selber behalten, sondern gehen an die Firmen zurück. Aber auch hier will das FA ein Stückchen abhaben, die sogenannte Nutzungsgebühr fällt an, welche prozentual recht beachtlich sein kann. So nun zu diesem Thema. Kein Blogger ist wie der andere, die meisten sind gut vernetzt, tauschen sich aus und helfen einander - oder auch nicht. Ich selber habe Fälle erlebt, das mich langjährige Kooperationspartner anschrieben, warum ich Blogger A (mit 4 Artikeln im Blog) zu ihnen schicken würde, weil sie da was bekommen würden. Habe ich niemals getan - auch ich wurde hier *missbraucht* Täglich sehe ich Scharen von selbsternannten Bloggern durch diverse Blogs rennen um zu schauen was man dann nun wieder *abgreifen* kann usw pp. Das alles ist die andere Seite der Medaille - hat jemand das schon mal ins Auge gefasst? Ich beobachte das ganze obige Thema (Anmerkung:Facebook) seit geraumer Zeit, habe trotzdem ich keine Kooperation mehr wollte auch Proben bekommen, die ich dann sicherlich auch noch bewerten werden - wurde nicht angegriffen, aber ich möchte eine Lanze für diejenigen Blogger brechen, die angegriffen werden. Viele die bewertet haben und nun anfangen Honigtöpfchen zu verteilen, meckerten im Hintergrund mehr als diejenigen, die nun als Böse dastehen. Und ich weiß bei vielen Bloggern, das es ihnen tatsächlich NICHT um NUR 2 Proben ging. Diese bloggen sogar mal für 0 Euro oder 0 Produkte. Diese Blogger haben sich eben vorgenommen so objektiv zu sein wie es nur irgendwie geht. Blogger sind durch Medien und Stiftung Warentest mehr als verschrien - warum soll nun aber etwas positiv geredet werden, was negativ ist oder umgekehrt. Objektivität, Ehrlichkeit so wie Offenheit, das ist ein Faktor, den sich etliche Blogger mal zu Herzen nehmen sollten. Ich persönlich würde all das, was hier passiert ist als Anlass nehmen um ein nächstes Mal besser *passieren* zu lassen. Und einige Blogger, die nun andere Blogger z.b. als Hexen bezeichnen sollten bessere vor ihrer Tür kehren - es gibt genug Gruppen in denen man lesen kann, was sie von sich geben - aber hier dann besagte Honigtöpfe verteilen Wir sind nicht mehr im Mittelalter der: Hexenverbrennungen, Kreuzzüge oder Inquisition. Habe fertig allen noch einen schönen Sonntag.

So steht es nun auf Facebook zu lesen von mir. Diese Thema “Hobby Blog” habe ich nicht das erste und sicherlich nicht das letzte Mal hier erwähnt. Fairplay für Blogger und Firmen, Ehrlichkeit und Offenheit sind das A&O – ansonsten kann man das Ganze auch gleich sein lassen, was ich manchen sogar dringend raten würde. Macht mal eure Äuglein auf – Bloggen ist eine ernsthafte Angelegenheit und läuft nicht mal so nebenbei. Und schon gar nicht als Hobby. Schaut euch eure Pflichten an, dann eure Rechte und überlegt genau ob ihr Hobbyblogger seit – zählt einfach mal all eure Verlinkungen zu anderen Seiten und vor allem die, die zu Firmen führen. Und bitte greift besonders nicht die Blogger an, die offen und ehrlich ihre klare Meinung niederschreiben. Grade die klare und vor allem offene Meinung ist das was spätere Kunden der Firmen lesen möchten um sich ein Bild der Produkte machen zu können. Schönreden um jeden Preis - muss das sein? Nein!

Kommis gern gesehen, sollten allerdings Namen genannt werden, behalte ich mir vor die Kommentare umgehend zu löschen.




Kommentare:

  1. gefällt mir, weiss ja worum es geht. LG Maui

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    1. Ja, du weißt es :))
      Ich saß hier wirklich auf meinen Händen und habe mich zurückgehalten, aber wenn ich dieses Geschleime sehen wird mir langsam echt übel, aber von der Besonderen Art ^^
      Da nämlich kristallisiert sich heraus um was es sich bei einigen Bloggern nämlich nur dreht - haben was man kriegen kann - egal wie - Hauptsache haben ^^
      Nebenbei denunziert man gleich mal locker ein paar Blogger, dann geht es einfacher. Ich hasse so was.

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  2. Ich finde es auch nicht schön, was im Moment alles abgeht und gebe dir da wirklich recht. lg Gabi

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    1. Gabi diese angreifen kotzt mich echt an!! Zumal die meisten gar nicht mal wissen um was es tatsächlich geht ^^

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  3. nein viele kenne den Hintergrund gar nicht, also sollte man sich in dem Fall neutral verhalten. Ich habe ja alles doch sehr nah mitbekommen und sogar persönlich mit dem Chef dieser Firma telefoniert. Viele bloggen wirklich erst einmal wild drauf los, hauptsache haben, haben, haben...Leider vergessen diese, das, sobald sie Produkte bekommen, das es schlichtweg einfach kein Hobby mehr ist. Klar, auch wir haben mal angefangen, aber wer mindestens ein halbes Jahr bloggt , zumindest für Firmen und Artikel, dem sollte dann auch langsam bewusst sein, dass es eben kein "Hobby" mehr in dem Sinne ist, sondern das man eben ein gewerbe anmelden MUSS! Nun gut, das Thema hatten wir ja schon mehrmals. Nicht ärgern Manu, heute ist noch Sonntag. Geniesse den Rest - Nochmals LG Maui

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    1. Ohne weitere Worte - stimme dir zu:)

      Dir auch noch einen schönen Restabend :))

      LG

      Manu

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  4. *seufz* Spätestens nach einem halben, oder sagen wir meinetwegen ganzen Jahr Bloggen weiß JEDE/R dieser Blogger/innen, dass das, was sie da fälschlicherweise als Hobby bezeichnen, eigentlich als Gewerbe angemeldet werden müsste. Was sie aber schön bewusst nicht machen, weil ja sonst der Hauptvorteil, nämlich das kostenlose Bekommen von Produkten (ich sage jetzt bewusst mal nicht "abgreifen") verloren ginge.
    Warum ich mir traue, diese Behauptung aufzustellen? Weil fast alle Blogger/innen über kurz oder lange in dieses "Vernetzungs-Netz" hineintapern, wo dann auch die "richtigen Blogger/innen" anzutreffen sind, die ja immer und immer wieder predigen, dass dieses "Hobby" ja eigentlich gemeldet gehört, mit allem drum und dran wie Steuern, Abgaben und Co. - von daher zählen Ausreden wie "habe ich nicht gewusst" und "hat mir keiner gesagt" in meinen Augen nicht, erst Recht, wenn es sich um Blogger/innen handelt, die länger als ein Jahr bloggen.

    Aber um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukehren: ich finde es schade, wie diese Aktion abgelaufen ist, noch viel schlimmer finde ich allerdings den "Katzenschweif" der ja jetzt noch nachkommt. Angefangen über die Beschuldigungen gegenseitig (ohne mal den Gegenpart richtig anzuhören), über die teilweise unverfrorenen Schleimereien der Honigtöpfchen-Fraktion bis hin zum veröffentlichen von Namen usw. ... das gehört definitiv nicht zum "guten Ton", hätte ich mal gesagt.

    ABER wie Maui schon sagt: Ärger ist verlorene Zeit, somit beschließe ich das Thema und gehe... =P

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Vielen Dank für Deinen netten Kommentar :) Schön, das Du meinen Blog gefunden hast ;) *MW

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