Mittwoch, 25. Mai 2016

Ich bin ein bekennender Horrorfilm Gucker. Ich mag Gänsehaut, ich mag das vibrieren in der Luft und irgendwann auch das Zucken im Körper, wenn dann endlich was passiert. Was ich nicht mag, wenn sich jemand in Filmen von hinten anschleicht und so ein Rasiermesser in der Hand hält. Mir tut automatisch mein Hals weh und ich bin unter der Decke verschwunden, selbst meine Zehen fangen an zu kribbeln. Aber das kennt ihr sicherlich auch. Aber ich will hier nun kein Referat über meine Vorlieben zu irgendwelchen Horrorfilmen und den dort eventuell vorhandenen Rasiermessern halten. Ich kam da nur so drauf, als mein Mann mir offenbarte, das er sich so eines zulegen will. Ich kenne diese Messer noch von früher – vom Opa. Im Bad stand der Pinsel, der so schön gekitzelt hat. Das Rasiermesser allerdings, lag gut “getarnt” und weit weg von mir. Damit ich mich bloß nicht verletzen kann.

Retro oder doch wieder Up to Date?


Nur zu gern sah ich Opa beim Rasieren zu. Zuerst nahm er dazu dann dieses grüne Seifending, das in Folie eingewickelt war, macht es nass und wischte ein paar mal über den Rasierpinsel damit. Um es schäumen zu lassen, wuselte er dann anschließend damit in seinem Gesicht herum. Er sah dann dem Weihnachtsmann immer so ähnlich. Nicht mit roter Mütze, aber so einem Bart. Und dann kann das Messer – dieses schärfte er zuvor an so einem breiten Lederband. Und dann setze er es im Bartbereich an. Hätte ich damals schon Ahnung gehabt, was man damit in Horrorfilmen tun kann – ich wäre gerannt. Mein Opa hatte das allerdings drauf, ruck zuck war der Bart ab, dann kam das heiße Handtuch um den restlichen Schaum abzureiben. Hatte er sich doch mal geschnitten, dann durfte ich ihm die Tupfer zurecht schneiden. Und dann waren diese Rasiermesser bald nur noch Retro. Elektro-, Einweg oder auch Mehrwegnassrasierer eroberten die Menschheit. Rasiermesser sollen aber nun wieder aufleben.


Die Qual der Wahl


Und da bin ich nun bei meinem Mann angelangt. Der ärgert sich über die teuren Klingen, die man zum Wechseln benötigt. Und grade hier ist das ähnlich, wie bei Druckern – Patrone leer, kauft man besten gleich einen neuen Drucker, als neue Farbpatronen. Klingen für den Nassrasierer sind auch sündhaft teuer. Berechnet man dann noch den enormen Müllhaufen (der zusätzlich entsteht), so kauft man am besten einen Elektrorasierer oder aber besagtes Rasiermesser. Und da wir nun den Opa leider nicht mehr fragen können, was man da an Messern am besten nehmen kann. Oder welche empfohlen werden, bemühten wir die Suchmaschinen im Internet. Dort sind wir dann auf Ratgeberseiten fündig geworden. Haben gutes Feedback bekommen und hoffen nun natürlich eines dieser Messer auch hier vor Ort kaufen zu können. ich finde, das man so was dann doch eher vor Ort kaufen soll – vorausgesetzt man ist noch unschlüssig. Ansonsten kann man so was auch prima im Netz kaufen.

Ich bin nun sehr gespannt, ob mich diese Art der Rasur nun auch wieder genau so begeistert, wie es bei meinem Opa war.




*Bildquelle: Rasiermesser-kaufen.info


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