Montag, 20. Januar 2014

Wenn ich weit zurück und dabei an das Haus in Ronnenberg denke, kommen mir viele Kindheitserinnerungen hoch. Damals lebte mein Opa noch und ich hatte irgendwie Narrenfreiheit, konnte tun und lassen was ich grade wollte. Durfte kaum einer seinen heiligen Rasen betreten, ich durfte den sogar umgraben. Was ich natürlich sehr gern getan habe. Meist hat man mich stundenlang nicht gesehen oder gehört. Meine Kleidung allerdings hat danach nur so vor Dreck geleuchtet. Oder aber ich saß im Entenhäuschen und habe mit den kleinen Dingern gespielt, wenn ich nicht grade die süßen Ferkel aus dem Stall “entführt” hatte. Mein junges Leben war eigentlich mit allem ausgefüllt, was ein Kind gerne tat. Überdenkt man dabei allerdings, das mein Opa wirklich alles besaß oder tat, und dann einmal das Grundstück in den Fokus setzt , wird man schnell gemerkt haben, das hier eindeutig das Chaos regierte. So “vegetierte” dort ein altes Auto vor sich hin, Nägel würden wieder grade geklopft, Bretter passten gut an die linke Hauswand usw. So war mein Opa eben, heute man nennt sie die alte Generation (wann werden wir so genannt), bloß nichts wegwerfen, egal um welchen Preis.
Heutzutage sieht das Ganze alles anders aus. Der Rasen ist immer kurz gehalten, die wildwuchernden Pflanzen sind gezähmt und an keiner Hauswand lehnt ein Brett. Meine Mutter hat das ganze Chaos zu zähmen versucht, was ihr auch wirklich gelungen ist. Selbst die Fahnen für Zuhause hat sie im Garten stehen. Die eine musste natürlich die Deutschlandfahne sein, eine andere aus Borkum. Geschmacklich wäre es nicht meins, meine Mum aber findet es toll und so soll es dann auch sein. Sie soll sich schließlich wohlfühlen können, so wie sie es gern hat. 
Genug getan hat sie für das Haus, mein Opa und auch mein Vater würden auf sicher dort einfach vorbei gehen, weil sie es so nicht mehr wiedererkennen würden. Kurz um kann sich das Haus inkl. Grundstück wieder richtig sehen lassen. Wären nun noch all meine Entchen von früher da, würde ich auf sicher wieder zum Kind werden, mich zu ihnen in ihr Häuschen setzen und einfach mal an nichts denken.

Träumen wird man ja noch dürfen




Kommentare:

  1. Entcheeeeen! <3 Hach, das klingt nach einer tollen Kindheit - hatte ich auch, für mich/uns gab es nichts schöneres, als im Bächlein zu buddeln, Staudämme und Häuschen aus Stöcken zu bauen, mit Kälbern, Schweinderln und Hendln zu spielen... DAS ist für mich Kindheit, keine Playstation, ein Fernseher und all das Zeug, wo die heutigen Kinder so besitzen...

    Fahnen hatten wir allerdings keine - nur ein Windrad in Hahn-Form, wenn das auch gilt?

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    1. Ich vermisse *meine* Tierchen irgendwie alle, es war ein wirklich tolle Zeit damals. Heute ist doch eh nur noch alles materialistisch für unsere Kids, schade drum!!

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Vielen Dank für Deinen netten Kommentar :) Schön, das Du meinen Blog gefunden hast ;) *MW

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