Samstag, 12. Januar 2013

...so kommen mir die letzten Tage und Wochen die Tränen aus den Augen – dank DM habe ich aber genug Tempos im Haus. Ansonsten wäre ich echt pleite. Nein, in meiner Familie ist so weit alles Okay, hier brauche ich nicht zu weinen. Vielmehr bringen mich manch selbst ernannte “Produkttesterblogs” zum Heulen. Schau doch einfach nicht hin, werden manche von euch sagen. Tue ich ja nicht, so meine Antwort. Doch diese Blogs, wenn man sie denn auch so nennen kann, springen mich förmlich an auf Facebook. Warum tue ich mir eigentlich noch die Tatsache an, dort überhaupt noch einen Teil meiner Freizeit zu verbringen? Ich sollte doch mal besser auf den ­ein oder anderen “Freund” aus meiner Liste hören. Schlecht hören konnte ich aber schon immer gut und von daher bin ich noch immer auf dem "Buch alles Gesichter" vertreten.



Gestern dann fiel mir ein Blog Post von einer mir bekannten Bloggerin ins Auge, der Artikel passte genau auf das, ­was ich ­seid langem schon denke. Ich kann ihr hier in allem nur zustimmen. Ihre Worte erinnern mich an zahllose Blogs, deren “Produkttests” einzig aus einem Satz bestehen, der dann lautet: Toll, meiner Familie ­hats geschmeckt.Dieses vermag ich ja auch zu glauben, aber wäre es nicht nett gleich mal eins der z.b. 20 Produkte, die denn da auch noch verkehrt herum fotografiert worden sind, zu benennen. Eventuell anzuzeigen, was beinhaltet ist. Oder vielleicht die Vorzüge dieser Produkte / natürlich auch Nachteile / zu beschreiben? “Hurra ich darf testen” ja, da freue ich mich auch immer wieder. Nur bin ich da nicht in der Pflicht auch anderen mitzuteilen, das dieses Produkt durchaus auch negative Seiten haben kann? Sollte ich mir nicht mindestens die Mühe machen Fotos einigermaßen sichtbar zu gestalten – ca. 250 –300 Worte, im besten Fall auch über 350 Wörter, über die Produkte fallen zu lassen und den Verbraucher eventuell auch noch die Chance lassen zu sehen, woher das oder die Produkte herkommen? Und so zieht sich das Band derer mit rotem Faden durch das Internet, immer auf der Suche nach: “Produkte, die ich liebe”

Sicherlich bin auch ich keiner der Bloggerinnen, die es jedem recht machen kann. Mein Blog ist kein Spitzenblog und braucht hier und da noch die ein oder andere Verbesserung, aber wenn ich teste, dann richtig. Ob gut oder weniger gut in der Bewertung – gebt doch dem Leser eine Chance die Produkte einmal richtig kennenzulernen. Bilderbücher kann man sich auch in der Bücherei aussuchen. Sorry, auch wenn ich nun dem ein oder anderen auf den Fuß getreten bin, aber das musste heute mal raus. Testen ist eine ernsthafte Sache, kein Zeitvertreib – man wir Blogger vertreten Firmen. Zum Spielen kann der Kinderspielplatz genutzt werden. In diesem Sinne: Habt ein schönes Wochenende.


Kommentare:

  1. Ohja, du hast es wirklich auf den Punkt gebracht! Solche sogenannten "Testblogs", die aus aneinander gereihten Zehn-Wort-Artikeln mit miserablen Produktfotos bestehen, habe ich auch schon zur Genüge gesehen. Mich wundert es immer wieder aufs Neue, dass Firmen tatsächlich Produkte an diese BloggerInnen versenden... ganz und gar wunderbar^^
    LG
    Sabine

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    1. Ja, das wundert mich auch immer wieder ^^
      Zumal der Kooperationspartner definitiv nichts davon hat. 25 Wörter über nichts - nicht mal Firmen werden benannt. Inhalte ganz mal weggelassen usw. Nun ja - wer weiß ob ich die neue "Welt" der Blogger einfach noch nicht verstanden habe ^^

      Lg
      Manu

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  2. Ich finde, das Thema Produkttestblog ist allgemein schwierig. Die wenigsten kaufen die Produkte, die sie rezensieren selbst und so kommt was kommen muss, Anfang des Monates hat man 1000 Boxberichte, dann gibt es wieder Kaffeepads, da berichten dann auch 40-50 Leute gleichzeitig drüber und mal ehrlich, ich les da derzeit einfach drüber. Wenn ich dagegen ein Buch oder eine CD oder einen Film habe, der mich interessiert, über den jemand berichtet, oder eine tolle Aktion (eine Bloggerparade oder einen Ausflugstipp) oder ein Produkt, was ich nicht in 1000 anderen Blogs mehr oder weniger gut kommentiert sehen kann, dann schau ich schon mal eher hin. Ich finde schade, wo der Weg hingeht. Mehr Eigendynamik wäre hier nicht schlecht...

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    1. Janett wobei dann die wenigsten noch zu wissen scheinen, das eine "Massenverbreitung" der Artikel über ein Produkt oder eine Seite mehr Schaden anrichtet als es wirklich helfen soll. Bin da schon ganz bei dir:)

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  3. Schätzelein, ich denke, wir haben schon genug diskutiert, sodass du weißt, wie ich dazu stehe - ich finde es schade, denn mit solchen Schrottblogs ziehen diese Damen auch die qualitativ hochwertigen Blogs mit runter - sie ruinieren nicht nur den Preis, sondern beschei*en auch noch das Finanzamt.

    Schade finde ich es umgekehrt aber auch, dass es den Firmen komplett egal zu sein scheint. Gute Arbeit wird nicht geschätzt und man hat oft das Gefühl, dass gerade diese 3-Wort-Blogger mehr Chancen kriegen, Sachen abzugreifen, als jemand, der ehrlich testet und auch mal unangenehmes anspricht...

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    1. Stimme dir in allen Punkten komplett zu:))

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Vielen Dank für Deinen netten Kommentar :) Schön, das Du meinen Blog gefunden hast ;) *MW

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