Sonntag, 2. Dezember 2012

Und eigentlich habe ich da gar nicht mit gerechnet, das es klappt. Ich bin doch immer sehr skeptisch. Aber da stand es dann, mein kleines 5 Liter Fässchen und der Kalender sagte mir, du darfst es probieren. Nun gut ich nicht nur allein, denn wir hatten noch ein paar Freunde eingeladen, die natürlich auch schon mehr als gespannt waren, was denn nun aus dem Hahn kommen würde. Etwas das aussieht wie Bier und auch so schmeckt oder doch eher etwas undefinierbares, das einfach nur schäumte oder nicht? Vor ein paar Wochen schon, kam mir der Wunsch hoch mal etwas ganz besonderes zu machen – wer braut schon jeden tag sein eigenes Bier? Bisher konnte man, und kann man noch immer, diese niedlichen 5 Liter Fässchen im Einzelhandel kaufen. Preislich gesehen variieren sie je nach Sorte – mal günstig, mal etwas teurer. Aber sie sind schon fertig und man kann, nach guter Kühlung, gleich los legen. Bei meinem Fässchen muss man allerdings noch etwas tun – und das ist wie bereits erwähnt – es zu brauen. Beim Bestellen des Fässchens und deren Zusätze sind fast keine Grenzen gesetzt und mir fiel die Wahl mal wieder mehr als schwer.

Aber so sind Frauen eben, sie könne sich nicht entscheiden. Oder geht das nur wieder mir so? Wählbar sind Weißbier, Dunkles oder Naturtrübes Pils. Jeweils dazu noch die Geschmacksmomente wie: Mild,Standard oder Herb. Dazu noch die einzelnen Komponenten wie Geschmack und Hopfen. Möchte man sich allerdings komplett überraschen lassen oder hat keine Lust sich etwas zusammen zu suchen kann auf die fertigen Sets zurück greifen. Ich würde da allerdings immer wählen wollen und mir mein individuelles Bier selber zusammenstellen. Mir schmeckt Bier eben besser, wenn es Mild ist. Von daher finde ich das wählbare Angebot von Brausfässchen.com genau richtig.

Gewählt habe ich Hefeweizen plus Hopfen, dazu dann Kirschgeschmack und extra die Rinde vom Maulbeerbaum, das hörte sich so nett “exotisch” an. Wenn, dann sollte es auch wirklich mal was anderes sein. Das ganze dann natürlich noch in Mild, so wie ich es gern mag. Geliefert wird sehr schnell und Mann Frau kann den kleinen Braumeister zelebrieren. Im Lieferumfang: das 5 Liter Fässchen, Malz und Hopfen, in meinem Fall das Kirschextrakt und die Maulbeerbaumrinde (im Mullsäckchen), den Verschluss für das Fass (oben) und eine detaillierte Anleitung. Die selbst ich Anleitungsgegner diesmal las.
Braufsschen[8]
Das ganze hatte ich mir irgendwie schwieriger vorgestellt, aber es war wirklich so einfach. Zuerst gibt man das Malzextrakt in das Fass. Dann kommt Wasser hinzu, jeweils für jedes Fässchen abgemessen inkl kochendem und kalten Wasser. Hopfen, Hefe und die Zusätze nach beiliegender Anleitung und fertig war's dann schon (ich rate dazu die Anleitung genau zu lesen) dann oben den Gummiverschluss eindrücken, aber nicht zu feste, sonst schwimmt er im Fass und das wollen wir ja nicht. Nun das Fässchen 5 Tage ruhig stehen lassen – am zweiten tag allerdings einmal für 10 Sekunden auf den Kopf stellen. Und nach fünf Tagen ab in den Kühlschrank damit. Nach 2 Tagen ist das Bier fertig.  Und was soll ich sagen, es ist tatsächlich was geworden. Bein Anzapfen hatte das Bier ein dermaßen hohen Druck, das mein Mann erstmal zur Seite sprang. He he, das kommt davon wenn man schnell sein will. Die Färbung vom Bier selber sah aus wie ein “normal” gekauftes trübes Hefeweizen und durch das Kirschextrakt hatte es einen interessanten Geschmack. Die Blume hielt wirklich lange und in ihre sah man die Kohlensäure perlen. Anders als das fertig gekaufte Bier, hat man hier allerdings ein Frischbier und dieses sollte man dann auch in 14 Tagen getrunken haben.
BIer fertig vom Braufaesschen
Wir hatten da keine Probleme mit, da wir ja einige Besucher hatte. Begeistert waren sie alle. Das Bier selber hat einen Alkoholgehalt von 4 – 5 %. Um die frische des Bieres garantieren zu können, sollte sein Fässchen innerhalb von Stunden leeren, kommt erst Sauerstoff ans Bier, kann es schnell nicht mehr schmecken. Das ist eben der Unterschied´zum “normalen” Bier. Hier hat man wirklich etwas ganz besonderes, das allerdings auch seinen Preis hat, wie hier im ersten Bericht bereits erwähnt. Mein Fazit: eine Sache die man unbedingt mal probiert haben muss. Wir fanden das Fässchen wirklich gelungen, das Frischbier schmeckt sehr gut. Die Handhabung ist sehr schnell und einfach durchzuführen. Und mit Sicherheit ein toller Effekt für die nächste Party.
Alkohol aber bitte erst ab 16 / 18 Jahren.

Signatur Manu

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